Eine
geometrische Analyse der Linien von Jens M. Möller
© Klaus Piontzik
| Grundlagen |
| In diesem
Abriss erfolgt eine kleine Analyse der Linien die Jens Möller,
in seinem Buch "Geomantie in Mitteleuropa", veröffentlicht
hat (1988/92). Daher hier erst einmal eine (überarbeitete)
Aufstellung der wichtigsten Linien:
Bemerkung: Diese neue Numerierung wird in der gesamten weiteren Auswertung benutzt. Die Analsye der Linien erfolgt auf geometrischem Wege. D.h. dieses ist eine mathematische Analyse. Hier wird also nicht nach Sinn und Zweck der Linien gefragt, sondern lediglich nach einem eventuell vorhandenen geometrischen Zusammenhang. Zur Analyse wurde die Karte auf Seite 179 aus "Geomantie in Mitteleuropa" als Grundlage benutzt. Daher hier erst einmal die Abbildung der benutzten Karte: |
| Gitterbildung |
| An drei Linien wird
jetzt exemplarisch gezeigt, wie aus
einer Linie jeweils ein komplettes Gitter erzeugt weden
kann. Es wird eine beliebige Linie ausgewählt und darauf ein beliebiger Punkt. Jetzt wird ein beliebiger zweiter Punkt auf der Karte ausgesucht. Aus den beiden gewählten Punkten und der Linie lässt sich ein nun Quadrat erzeugen. Und aus dem Quadrat ergibt sich ein komplettes Gitter. Zu jedem Gitter existiert auch ein diagonales Gitter. Beide Gitter werden für die anderen Linien nämlich zur Auswertung gebraucht. Die drei Linien und die daraus erzeugten Gitter lassen sich hier einsehen: Ein Gitter aus der Logen-Linie Bemerkung 1: Bemerkung 3: bzw. siehe dazu: Kriterien zur Geometriebestimmung in Landschaften |
| Vergleich der Linien mit den Gittern |
| Eine
Auswertung der Linien, in den zugrunde liegenden
Gittersystemen, erfolgt hier: Die Logen-Linie Trägt man die Linien und die gefundenen Zuordnung in eine Tabelle ein, so ergibt sich das folgende Bild: Linien und Zuordnungen zu den Gittern In Jens Möllers Buch "Geomantie in Mitteleuropa werden insgesamt 25 Linien in tabellarischer Form aufgeführt. 19 dieser Linien sind in der Zeichnung von Seite 179 enthalten. Und 12 der Linien lassen sich ohne weiteres in die Gittersysteme einordnen. |
| Geometrische Bilanz |
| Die Hälfte der
von Möller beschriebenen Linien liegen also nicht
zufällig in der Landschaft herum. Sie lassen
sich in bestimmte Gittersysteme einordnen. Und diese Gittersysteme besitzen eine Ordnungsstruktur, die sich in ganzen Zahlen darstellen lässt. Geometrisch als Steigung interpretierbar, die eine (Gitter)Linie im zugrunde liegenden Gitter hat. Dadurch sind auch die Winkel zwischen den Linien festgelegt bzw. ableitbar. Insgesamt ergibt sich damit rein geometrisch gesehen, das folgende Gittersystem: Die Konsequenz ist, das die Möllerschen Linien keine Ansammlung zufälliger Objekte sind, sondern sie sind Teile eines umfassenderen geometrischen Systems mit einer bestimmten Ordnungsstruktur. |
| Ruhrgebiet und Externsteine |
| Einen Hinweis, das die Linien
von Möller bzw. die dahinter stehende Geometrie, nicht
nur spekulative Gebilde sind, liefert meine Untersuchung
des Ruhrgebietes. Das im Ruhrgebiet gefundene Grundqudrat
1 und das daraus resultierende Grundgitter1 sind quasi
identisch mit dem WF-Gittersystem bzw. eines Systems dass
auf der Ostlinie der Externsteinpyramide beruht. Hier
eine Abbildung des Gitters: Das Grundquadrat 1 im
Ruhrgebiet Ebenso lässt sich das erzeugte 1:2-Gitter im Ruhrgebiet dem LE-System zuordnen bzw. dem Koordinatensystem aus Drei Kaiser Dom Linie und Siegfriedlinie. Die Konsequenz ist, das die Gitter aus den Möllerschen Linien mit der Geometrie im Ruhrgebiet kompatibel sind. Bemerkung
:
Wie am
Externsteinsystem zu sehen ist fügen sich die Linien von
Möller harmonisch in das Gitter ein. |
| Ergänzung |
| Ein weiterer
Hinweis, das die Linien von Möller bzw. die dahinter
stehende Gitter-Geometrie, nicht nur spekulative Gebilde
sind, liefert meine Untersuchung des Erdmagnetfeldes. Berechnet man nämlich die Richtungen zu den vier Extremwerten der magnetischen Totalintensität (von Bottrop aus) und trägt diese in eine Karte der Grundgitter im Ruhrgebiet ein, so ergibt sich das folgende Bild: Gitter und Magnetfeld der Erde Bemerkung
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