Lebensdaten Paul Schultze Naumburg - 1930 bis 1939

1930er
 
1930

1930 - Auflösung der "Saalecker Werkstätten G.m.b.H.". (001 S. 14 + 106)

1930 - P. Sch.-Nbg. - Eintritt in die
NSDAP (001 S. 14)

1930 - P. Sch.-Nbg. - Ernennung zum Direktor der Weimarer Kunstschule. (001 S. 14)

1930 - P. Sch.-Nbg. - Ausschluß aus dem "
Deutschen Künstlerbund". Ein Jahr zuvor hatte ihn das preußische Staatsministerium noch zum außerordentlichen Mitglied der Akademie des Bauwesens ernannt. (001 S. 192)

1930 -
Deutscher Werkbund, im Auftrag der deutschen Regierung gestaltet der Deutsche Werkbund den deutschen Beitrag auf der „L Expostion d´art decoratif“ in Paris. (028 S. 7)

1930 -
Gerhardine Troost (geboren als Gerhardine Andersen) lernte über ihren Ehemann Paul Ludwig Troost Adolf Hitler kennen

1930 - P. Sch.-Nbg. wird Leiter des Beirates der "Thüringische Beratungsstelle für
Heimatschutz und Denkmalpflege" (060 S. 131)

04.01.-02.06.1930 -
Richard Walter Darré in Saaleck (038)

11.01.1930 -
Wilhelm Frick, Thüringischer Innenminister, Paul Schultze-Naumburg wird künstlerischer Berater und übernimmt die Leitung der Weimarer Bauschulen (002. S. 375),

19.01.-10.02.1930 -
Hans F. K. Günther in Saaleck .... (038)

23.01.1930 -
Wilhelm Frick wird Minister für Inneres und Volksbildung in Thüringen. Frick ist der erste nationalsozialistische Minister. (027 S. 171 + 049 S. 386 + 053 n. S. 177)

01.02.1930 - P. Sch.-Nbg’s 3. Ehefrau Mgarete Dörr 34. Geburtstag

23.02.1930 -
Horst Wessel gestorben (017 S. 461)

01.03.1930 - Carl Johannes Fuchs, Tübingen, Besuch in Saaleck (038)

01.03.1930 -
Horst Wessel, Beerdigung (017 S. 464)

Anfang März 1930 -
Adolf Hitler - Besuch der Saalecker Werkstätten (001 S. 237 + 038)

12.03.1930 -
Young-Plan-Gesetze, trotz anhaltender Kritik von rechts, die im demonstrativen Rücktritt des Reichsbankpräsidenten Hjalmar Schacht gipfelte, von der Großen Koalition (mit Ausnahme der BVP) im
Reichstag geschlossen. (033 S. 44)
Wilhelm Frick, nationalsozialistischer Innenminister Thüringen hat Einspruch dagegen erhoben und somit in Thüringen eine Koalitionskriese ausgelöst (077 S. 170

13.03.1930 -
Adolf Hitler in Weimar und in zwei NSDAP Versammlungen den Young-Plan attackiert, (077 S. 170

22.03.1930 - P. Sch.-Nbg. wird zum neuen Direktor der Staatlichen Hochschule für Handwerk und Baukunst als Nachfolger von
Otto Bartning berufen (49 S. 388) P. Sch.-Nbg. und Wilhelm Frick "..........über eine Stunde im Park spazieren gegangen....." (Brief P. Sch.-Nbg. an Fuchs vom 23.3.1930, ASW)

28.03.1930 - Beschluß des Thür. Staatsministeriums (Aktennotiz) "Das Staatsministrium nimmt Kenntnis von dem zwischen dem Volksbildungsministerium und em Prof. Dr. Paul Sch.-Nbg. in Saaleck vereinbarten Vertrag und ermächtigt das Volksbildungsministrium, Herrn P. Sch.-Nbg. als Direktor der Vereinigten staatlichen Kunstlehranstalten in Weimar vom 1.April 1930 ab auf 3 Jahre zu binden. (083 S. 655)

April 1930 - Treffen Ehepaar Bruckmann,
Adolf Hitler und P. Sch.-Nbg., Brief von P. Sch.-Nbg. an Richard Walter Darré (Vortrag Frau Siepe 24.10.2001 in Saaleck, es gibt Briefe dazu)

01.04.1930 - P. Sch.-Nbg. tritt sein Amt als Leiter der Weimarer Hochschule an. (001. S. 183 +192 + 049 S. 388/389)

01.04.1930 - Frau Margarete Schultze-Naumburg geb. Dörr trat der
NSDAP bei. (044 S. 60)

01.04.1930 -
Heinrich Brüning eröffnete Reichstag. (033 S. 49)

04.04.1930 -
Ludwig Mies van der Rohe Nachfolger von Hannes Meyer in der Leitung des Dessauer Bauhauses (002 S. 375)

05.04.1930 -
Wilhelm Frick gab den berüchtigten Erlaß "Wider die Negerkultur für deutsches Volkstum" heraus. (001 S. 192)

05.05.1930 - Arthur Sch.-Nbg. Schüler im Landschulheim am Solling, dort trifft die Nachricht ein dass A. Sch.-Nbg. durch einen Unfall auf der Eisenbahn drei Finger der rechten Hand verloren hat. Quelle Jahresbericht 1930 der Schule „Innenleben S. 28“ ASW

10.05.1930 -
Rudolf Heß, Adolf Hitler und Richard Walter Darré Treffen in Saaleck, P. Sch.-Nbg. nicht da, Grete mit Hess auf Veranda gegessen (Vortrag Frau Siepe 24.10.2001 in Saaleck, es gibt Briefe dazu)

Pfingsten 1930 - 1. große Tagung des
Kampfbund „in Weimar unter Schirmherrschaft von Wilhelm Frick (001 S. 183)

10.06.1930 - P. Sch.-Nbg’s 61. Geb., Besuch in Saalecker Werkstätten u.a.
Hermann Göring, Joseph Goebbels, Wilhelm Frick, Richard Walter Darré, Alfred Rosenberg, Börries von Münchhausen (038)

Juli 1930 - P. Sch.-Nbg Projekt Wohnhaus für Amtsrichter Hans Hassert in Liebenwalde (003 BK Lh 1930/1)

05.07.1930 -
Adolf Hitler kaufte, mit Hilfe einer außerordentlilchen Parteiumlage das 1828 erbaute Barlow-Palais an der Briennerstraße 45 in München, nachdem die Reichsgeschäftsstelle der NSDAP in der Schellingstr. 50 zu klein geworden war, Prof. Paul Ludwig Troost bekam von Hitler die ersten kleinerer Aufträge u.a. die Umgestaltung des Barlow-Palaise zum Braunen Haus, im Juli 1930 begann die bauliche Umgestaltung durch ein altes Parteimitglied, der Münchener Bauunternehmer Otto Schiedermeier (101 S. 400)

09.-15.07.1930 -
Hans F. K. Günther in Saaleck (038)

16.07.1930 -
Wilhelm Frick in Saaleck (038)

05.08.1930 -
Bauhaus, Dienstvertrag (bis zum 31.3.1935) zwischen Ludwig Mies van der Rohe und der Stadt Dessau über die Leitung des Bauhauses

05./06.09.1930 - Deutscher Bautag in Dresden, Programm Stilerneuerung aus zünftigen Kreisen (002 S. 375)

Sept./Okt. 1930 - Zuchtkongreß in Saaleck geplant (Vortrag Frau Siepe 24.10.2001 in Saaleck, es gibt Briefe dazu)

02.09.1930 -
Ernst May nach Rußland (002 S. 375)

02.09.1930 -
Wilhelm Frick in Saaleck (038)

14.09.1930 - Wahlen zum 5. Deutschen Reichstag -
NSDAP von 12 auf 107 Mandatszahlen (18,3 % der Stimmen), 82 % Wahlbeteiligung. (006 S. 842 + 002 S. 375 + 033 S. 50)

21.09.1930 - "Siegesfeier" in Saaleck u.a.
Wilhelm Frick, Hans F. K. Günther, Elisabeth Renner, u.a. (038)

21.09.1930 - Maria Wahnschaffe 55. Geb, 2. Ehefrau gest. 23.12.1943

05.10.1930 - Reichskanzler
Heinrich Brüning empfängt Adolf Hitler (027 S. 171)

09.10.1930 Do - P. Sch.-Nbg. “abends sind wir in Continental bei Schultze-Naumburgs eingeladen. Bruckmanns fallen auf die Nerven. Dagegen ist die Schultze eine charmante Frau. Keß und knorke. Ich kann herrlich mit ihr ....ieren. Sie mag mich gerne.
Adolf Hitler entwickelt phantastische Pläne über neue Architektur. Er ist ein Mordskerl! Wir sitzen noch stundenlang mit ihm im Café.“ (017 S. 526)

12.10.1930 So -
Hitler, Göring, Goebbels u.a. in Weimar, „Auf tollen Umwegen in strömendem Regen nach Saaleck. Hier noch einen gemütlichen Kaffee, danach begleite ich die schöne Stampan beim Gesang. Um 9 h abends fahren wir los. In einer verdeckten Limousine nach Berlin. Ich zwischen Frau Schultze und ihrer Stiefochter
Babette eingequetscht. Das ist eine lustige Fahrt. Aber es geht alles gut. In Wannsee werden wir von einem Schupo kontrolliert, aber er erkennt mich nicht. Todmüde um 2 h in Berlin. In die Schultzesche Wohnung geschlichen und dann gleich ins Bett.“ (017 S. 527)

13.10.1930 Mo - „Reichstageröffnung, Tumult. Abends bei
Hermann Göring: Adolf Hitler, Joseph Goebbels, August-Wilhelm von Preußen, Prinz zu Wied und Frau, die Niemanns, Heinrich Hoffmann mit Tochter, Heß und Frau, Körner, Esser, der Weimarer Professor Schultze-Naumburg mit Frau und Tochter, Wilhelm Frick und Epp.“ (017 S. 527)

14.10.1930 Di - P. Sch.-Nbg. “Zu
Görings Große Gesellschaft. Adolf Hitler auch da. Er ist sehr nett. Viele schöne Frauen. Vor allem die Frau von Niemann. Und die Schultze-Naumburg mit Tochter. Wir bleiben bis tief in die Nacht.“ (017 S. 528)

10.11.1930 - Eröffnung der von P. Sch.-Nbg. geschaffenen "Staatlichen Hochschule für Baukunst, bildende
Künste und Handwerk". Erstmals wurde dabei anläßlich einer Festveranstaltung an einer deutschen Hochschule die
Hakenkreuzfahne gezeigt. (001 S. 192 + 049 S. 390), Ansprache von P. Sch.-Nbg. (083 S. 657 + 635)

15.11.1930 - 12.00 Uhr, P.Sch.-Nbg. anwesend bei der Antrittsvorlesung v.
Hans F. K. Günther Uni. Jena (062)

16.11.1930 So - Volkstagswahlen in Danzig: 12 von 72 Mandaten für die NSDAP (027 S.172)

27.11.1930 - P. Sch.-Nbg.
Joseph Goebbels “mit Frau Schultze-Naumburg Möbel besichtigt. Ich hoffe, meine Wohnung wird sehr schön und behaglich.“ (017 S. 540)

30.11.1930 - Bürgerschaftswahlen in Bremen: 32 von 120 Mandaten für die NSDAP (027 S.172)

01.12.1930 - Notverordnung
Heinrich Brüning: Kürzung der Beamtengehälter und Erhöhung der Beiträge zur Arbeitslosenversicherung (027 S.172)

03.12.1930 - P. Sch.-Nbg. Antwortschreiben an Handwerdskammer, Weimar (083 S. 658)

Ende Dezember 1930 - 4,4 Milionen Arbeitslose (027 S. 172)

1930/1931 -
Heinrich Tessenow, Umgestaltung der Neuen Wache in Berlin zum Ehrenmal. (034 S. 155)

1930 - P. Sch.-Nbg.Herrenhaus in Treplin/Seelow (003 BK Sch (1930) 1)



1931

1931 P. Sch.-Nbg. - Leitung des "Kampfbund(es) deutscher Architekten und Ingenieure" innerhalb des "Kamfpbund(es) für Deutsche Kultur". (001 S. 14)

1931
Paul Klee, Maler, wird Prof. der Kunstakademie in Düsseldorf vorher Bauhaus Dessau

1931 erscheint „Bausünden und Baugeldvergeudung“. Neben Kritiken und Polemiken werden an Hand grotesk aufgebauschter Bauschäden, vor allem an Neubauten von
Ring-Architekten, das Neue Bauen in toto diskreditiert. (002 S. 55)

Jan. 1931 Reichsministerium des Inneren veröffentlicht Entschließung gegen das Wohnen im Hochhaus. (002 S. 375)

Jan. 1931
Adolf Hitler in Weimar (077 S. 14)

16.01.1931
Adolf Hitler und Hermann Göring verhandeln mit Reichskanzler Heinrich Brüning (022 S. 136)

01.02.1931 P. Sch.-Nbg’s 3. Ehefrau Magarete Dörr 35. Geburtstag

24.02.1931
Margarethe Krupp stirbt im Alter von 76 Jahren (018 S. 280)

01.03.1931
Albert Speer wurde NSDAP-Mitglied Nr. 474481. (016 S. 60) und als Besitzer und Fahrer eines Autos, auch Mitglied der neugegründeten Kraftfahrervereinigung der Partei (N.S.K.K.). (027 S. 58 + 076 S.45/46)

08.03.1931
Wilhelm Frick in Saaleck (038)

12.03.1931
Wilhelm Frick 54. Geburtstag 1877

14.03.1931
Joseph Goebbels Tagebücher: „ Bei Hans Grimm. Er ist sehr nett und schimpft weidlich auf die Literaten. Dr. Fechtner von der Daz. Ganz unser Mann. Sehr klug und angenehm. Warnt uns vor dem Einmann-Kunstbetrieb Schultze-Naumburg. Reaktion? Wohl etwas! Aufpassen!. Ein lehrreicher Abend für mich. (017. S. 566)

01.04.1931
Wilhelm Frick, NSDAP-Minister muß nach einem erfolgreichen Mißtrauensantrag der SPD zurücktreten, die neue Regierung folgte einem Landtagsbeschluß und kündigte P. Sch.-Nbg. zum 1.04.1932 (001 S. 193)

3.-4.04.1931
Wilhelm Frick in Saaleck (038)

28.04.1931 Brief von
Paul Bonatz „Von dem mir wegen seiner früheren Leistungen so sehr verehrten Prof. Schultze-Naumburg trennen mich so große Meinungsverschiedenheiten, daß ich nicht weiter mit Ihm in einer Front auftreten kann. Ich muß deshalb aus dem Block austreten“ (043 S. Anm. 139)

09.5.-02.08.31 Erste Deutsche Bauausstellung in Berlin (002 S. 375)

06.05.1931 “Eineinhalb herrliche Maeientage in Saaleck,
Wilhelm Frick (038)

09.05.1931 23.45 Uhr,
Hans F. K. Günther, am späten Abend Attentat (Volk u. Rasse 16. Jhrg. 1941, Heft 2 Febr., J.F.Lehmanns Verlag, München-Berlin, Seite 21-22, P. Sch.-Nbg.) u. (062)

11.05.1931 Zusammenbruch der Österreichischen Creditanstanlt. (033 S.52)

06.06.1931 Zusammenkunft der Freimaurer-Logen Thüringens und Westsachsen auf der
Rudelsburg (Katalog zur Ausstellung Geheime Gesellschaft Weimar und die deutsche Freimaurerei vom 21.6.bis 31.12.2002 und Verlängerung S. 319)

10.06.1931 Die Landesstelle der Denkmalpflege in Thüringen (Meinigen, Geschäftsführer Jurist
Fritz Koch) wurde aufgehoben (060 S. 131)

10.06.1931 P. Sch.-Nbg’s 62. Geb.

So. 24.05.1931 Pfingstsonntag, Jugend- u. Kulturtagung des
KfdK in Potsdam, Bild P. Sch.-Nbg. mit Hanns Johst, mit dem Leiter des Kampfbundes für deutsche Kultur (KfdK) Alfred Rosenberg, in Potsdam, Pfingsten 24./25.06.1931 (103)

25.06.1931 Dr.
Wilhelm Frick in Saaleck (038)

05.07.1931 Erlaß des Reichspräsidenten zur Förderung des Freiwilligen Arbeitsdienstes (027 S.172)

05.07.1931 Das Ende der Reichsforschungsgesellschaft (002 S. 375)

06.07.1931 Der amerikanische Präsident
Herbert Hoover setzt durch, daß sowohl die deutschen Zahlungen an die Siegermächte als auch die Rückzahlung der alliierten Kriegsschulden an die USA für ein Jahr unterbrochen werden. (Hoover-Moratorium). (033 S. 52)

10.-12.07.1931
Hans F. K. Günther in Saaleck (038)

13.07.1931 Darmstädter und Nationalbank mußte unter dem Ansturm der in Panik versetzten Sparer, die ihre Einlagen abheben wollten, ihre Zahlung einstellen.Sämtliche Banken wurden für 2 Tage geschlossen. (033 S. 52)

26.07.1931
Heinrich Himmler in Saaleck (038)

02.08.1931 Dr.
Wilhelm Frick in Saaleck (038)

18.-20.08.1931
Hans F. K. Günther (Rasse Günther) Besuch in Saaleck (038)

06.09.1931 Thüringische Gauparteitag der
NSDAP, Adolf Hitler und Preussenprinz August Wilhelm anwesend (065)

08.09.1931
Adolf Hitler und Wilhelm Frick, Besuch der Saalecker Werkstätten (001 S. 237 Nr. 689 + 308 + 065)

21.09.1931 Großbritannien koppelt das Pfund Sterlilng von Goldstandard ab, um es um 20 % abzuwerten. (033 S. 52)

21.09.1931 P. Sch.-Nbg. Vortrag “Der Kampf um die Kunst“ im Lesesaal in Köln (Dietrich, Gerhard: Chronik 1888-1988: Museum, Kunst und Stadt im Spiegel der Presse, Köln, 1988)

27.09.1931 Bürgerschaftswahlen in Hamburg: 43 von 1.060 Mandaten für die
NSDAP (027 S. 172)

10.10.1931 Reichspräsident
Paul von Hindenburg empfängt Adolf Hitler und Hermann Göring (027 S. 172)

11.10.1931 Tagung in Bad Harzburg der nationalistische Recht -
NSDAP, DNVP, Stahlhelm, Reichslandbund, Alldeutscher Verband, verbunden mit einem Aufmarsch ihrer Verbände, um Stärke und Geschlossenkei zu demonstrieren. Prominente Gaste waren u.a. der Kaiser-Sohn und SA-Obergruppenführer Prinz August-Wilhelm von Preußen, der frühere Reichsbankpräsident Hjalmar Schacht und General a. D. von Seeckt. (033 S. 54)

15.10.1931 2 ½ jährige Bausperre für den öffentlichen Hochbau in Preußen (002 S. 375)

03.11.1931 Di
Wilhelm Frick “..... schöne Tage in Saaleck“ (038)

15.11.1931 Landtagswahlen in Hessen:
NSDAP wird stärkste Partei (027 S. 172)

15.11.1931 Reichsregierung erläßt Richtlinien für die Ansiedlung von Erwerbslosen in der vorstädtischen Kleinsiedlung (Notprogramm
Treviranus) (002 S. 375)

Nov. 1931 Fachgruppe Architektur und Technik im „Kampfbund für die deutsche Kultur" wird Kampfbund deutscher Architekten und Ingenieure (KDAI) (002 S. 375)

Nov. 1931 500 000 Arbeitslose im Baugewerbe (002 S. 375)

03.11.1931 "Zwei schöne Tage in Saaleck"
Wilhelm Frick (038)

04.11.1931
Hans F. K. Günther in Saaleck (038)

27.11.-08.12.1931 Dr.
Richard Walter Darré und Frau .... in Saaleck (038)

Ende Dez. 1931 5,66 Millionen Arbeitslose (027 S. 172)

10.12.1931 Do
Adolf Hitler kommt nach Berlin (058 S. 691)1

21.12.1931 P. Sch.-Nbg. Beitritt zur
NSDAP, Nr. 347541 (049 S. 392 u. Fragebogen über meine politische Zugehörigkeit vom 14.6.1938 ?)

29.12.1931 P. Sch.-Nbg. wurde allen Protesten und Petitionen zum Trotz als Leiter Hochschule für Baukunst zum 31.3.1930, gekündigt (049 S. 392)

1931-32
Albert Speer -Bürogründung in Mannheim, 1. Mitarbeiter Willi Schelkes



1932

1932
Deutscher Werkbund, Internationale Werkbundausstellung in Wien.
Absage der geplanten Ausstellung „Die neue Zeit“ in Köln. (028 S. 8)

1932 Eheleute
Gerhardine und Paul Ludwig Troost treten der NSDAP bei, Gerdy Troost am 1.8.32 mit Mitgliedsnr. 1.274.722 (101 S. 403) Prof. Troost schuf die Pläne für das Haus der Deutschen Kunst, sowie für die Bauten am Königspltz in München (Führerbauten, v. Adolf Hitler bekam er den Auftrag für die Gestaltung des Königspltzes mit den beiden Ehrentempeln an der Ostseite, (101 S. 404)

03.01.1932
Hans F. K. Günther und Dr. Richard Walter Darré u.a. in Saaleck (038)

13.01.1932
Hans F. K. Günther in Saaleck (038)

27.01.1932 Ansprache
Adolf Hitlers vor westdeutschen Wirtschaftsführern im Industrie-Club in Düsseldorf (027 S.172 + 033 S. 61)

01.02.1932 P. Sch.-Nbg’s 3. Ehefrau Mgarete Dörr 36. Geburtstag

25.02.1932
Adolf Hitler, Führer der NSDAP, wird vom Braunschweigischen Staatsministerium zum Regierungsrat ernannt. Damit ist A.H. deutscher Staatsbürger (027 S.172)

26.-27.02.1932 Wende im Wohnungsbau und Ruf nach Planwirtschaft (Siedlungstagung in Münster). (002 S. 375)

27.02.1932 Offizielle Bekanntgabe der Kandidatur
Adolf Hitlers für das Amt des Reichspräsidenten (027 S.172)

27.02.1932 Dr.
Wilhelm Frick in Saaleck (038)

04.03.1932 Der Weimarer Stadtrat beschloß die Schule zu übernehmen und damit deren Existenz zu gewährleisten (001. S. 193)

13.03.1932 So Rede im Reichstag von August Weber - Staatspartei - "die NS-Partei lasse die Menschen fallen", es folgen Zitate der Menschen auf der Straße

13.03.1932 So Landtagswahlen in Mecklenburg-Strelitz: 9 von 35 Mandaten für die
NSDAP (027 S.172)

15.03.1932 1. Wahlgang der Reichspräsidentenwahl:
Paul von Hindenburg 18,65 Mio., Adolf Hitler 11,3 Mio., Thälmann 4,8 Mio., Duesterberg 2,55 Mio. Stimmen (027 S.172)

März 1932 Ablauf der Amtszeit des Reichspräsidenten
Paul von Hindenburg

31.03.1932
Baldur von Schirach heiratete Frau Henriette Hoffmann (101 S. 17)

01.04.1932 Otto Dorfner tritt als Nachfolger P. Sch.-Nbg’s die Leitung der Hochschule für Baukunst, Weimar, an, zuvor war P. Sch.-Nbg. gekündigt worden (049 S. 392 + 045 S. 58)

10.04.1932 So Reichspräsident
Paul von Hindenburg erhält im 2. Wahlgang der Reichspräsidentenwahl 53 % (19,35 Mio.) der Stimmen und wird in seinem Amt bestätigt.Adolf Hitler der Gegenkandidat, erhält 36,8 % (13,41 Mio.) der Stimmen - eine weitere erhebliche Steigerung gegenüber den Reichstagswahlen vom 14.9.1930, Thälmann erhält 3,7 Mio. Stimmen (027 S.172)

13.04.1932 Verbot von
SA und SS im gesamten Ruhrgebiet (027 S.172)

24.04.1932 Landtagswahlen in Preußen, Bayern, Württemberg, Anhalt und Hamburg: starkes Anwachsen der
NSDAP (27 S.172)

28.04.1932 Einladung der nationalsozialistisch infizierten Angehörigen der Oberschicht in
Hermann Görings neue Wohnung am Kaiserdamm, Berlin, Gäste u.a. Erhard Milch (022 S. 142)

31.04.-01.05.1932 Saalecker Tagung des nordischen Ringes (038)

01.05.1932
Hans F. K. Günther wird NSDAP Mitglied Nr. 1185391) Ortsgruppe Freuburg (Gau Baden) (062)

07.05.1932 Silberhochzeit Freier Freiher
Tilo von Wilmowsky, Kirchenpatronat, Landrat a.D. in Kirche Burghulzhausen (085 S. 46)

09.05-02.08.1932 Ausstellung Sonne, Luft und Haus für alle in Berlin. (2 S. 375)

20.05.1932 P.Sch.-Nbg. Aus Saaleck Brief an Prof. Fuchs (ASW)

23.05.1932 So Berlin, Avus-Rennen, ca. 200 T Besucher, junger Rennfahrer Brauchitsch siegte auf deutschen Mercedes-Wagen über den bisherigen deutschen Liebling Carassiola, der einen ilalienischen Wagen fuhr (508 S. 708)

26.05.1932 Kulturtagung in Saaleck mit
Wilhelm Frick, u.a.............. (038)

29. 05.1932 Landtagswahlen in Oldenburg, absolute Mehrheit der
NSDAP mit 24 von 46 Mandaten (027 S.172)

30.05.1932 Reichskanzler
Heinrich Brüning tritt zurück, da ihm Reichspräsident Paul von Hindenburg das Vertrauen entzieht (Vorwurf des „Agrarbolschewismus“). (027 S.172 + 058 S. 709/710)

31.05.1932 Di Straßenunruhen in Berlin, Ansprache
Joseph Goebbels von einem Lastauto in der Wilhelmstraße (058 S. 710)

Juni 1932
Wilhelm Frick versuchte mit seiner Frau und P. Sch.-Nbg. über sein Verhältnis zu Frau Magarete Sch.-Nbg., geb Dörr zu sprechen „um aus dem Lügengewebe herauszukommen“ (045 S. 56)

Sommer 1932 Wiederkunft P. Sch.-Nbg. Direktor Vereinigte Staatliche Hochschule für Baukunst, bildende Künste und Handwerk, nach Landtagswahl,
NSDAP erhält absolute Mehrheit (083 S. 635)

1./2.06.1932 Ernennung
Franz von Papen zum Reichskanzler. Er bildet eine Regierung der Rechtskoalition. General Kurt von Schleicher wird Reichswehrminister. Das Präsidialkabinett besteht vorwiegend aus Angehörigen des konservativen Adels (027 S.172)

04.06.1932 Sa Regierungserklärung
Franz von Papen (058 S. 711)

05.06.1932 So
Peter Behrens gründet Reichsverband deutscher Wertarbeit. (002 S. 375)

05.06.1932 So Landtagswahlen in Mecklenburg-Schwerin: Mehrheit für die
NSDAP (027 S.172)

10.06.1932 Fr P. Sch.-Nbg’s 63. Geb.

14.06.1932 Reichskanzler
Franz von Papen hebt das Verbot der SA und SS auf und läßt Uniformen und öffentliche Kundgebungen zu um von Adolf Hitler die Tolerierung seines Kabinetts zu erreichen (027 S.172)

16.06.1932
NSDAP-Gauleiter Carl Röver Ministerpräsident in Oldenburg (027 S.172)

16.06.-09.07.1932 Konferenz von Lausanne: Ende der Deutschen Reparationen durch Zahlung einer einmaligen Abfindungssumme von 3 Milliarden Reichsmark (027 S.172)

20.06.1932
Wilhelm Keppler, süddeutscher Chemie-Unternehmer, Gründung des „Studienausschuß für Wirtschaftfragen“ in dem elf Großindurstielle, Bankiers und Großargrarier mitarbeiteten. (033 S. 62)

24.06.1932 Fr Zehnter Todestag
Walter Rathenau, vormittags Feier der Reichsregierung (Franz von Papen-Adolf Hitler) im Rathenau-Haus (058 S. 713)

08.07.1932 Bauhaus, Besichtigung durch NS-Repräsentanten unter Leitung des Oberbürgermeisters Hesse, Direktor des Bauhauses
Ludwig Mies van der Rohe, Ministerpräsident Freyberg, Stadtverordnetenvorsteher Hoffmann, Stadtverordneter Sommer, P. Sch.-Nbg.,

10.07.1932 So In Berlin 17 Tote und fast 200 Verwundete dem organisierten Terror der Nazis zum Opfer gefallen (058 S. 717)

17.07.1932 So 15 Tote und zahlreiche Verwundete im ganzen Reich, allein in Altona 12 Tote (058 S. 719)

18.07.1932 Mo Um 1 Uhr läßt die Reichsregierung durch den Rundfunk ein allgemeines Demonstrationsverbot für das ganze Reich verkünden (058 S. 719)

20.07.1932 Mi Reichskanzler
Franz von Papen setzt per Notverordnung die geschäftsführende Regierung -sie besitzt seit April keine parlamentarische Mehrheit - von Otto Braun SPD in Preußen ab, läßt die preußische Polizeiführung in Berlin verhaften und ernennt sich selbst zum Reichskommisar für Preußen, mittags im Rundfunk die Regierungserklärung und die Mittelung, daß über Berlin u. Brandenburg der militärische Ausnahmezustand verhängt, die vollziehende Gewalt an General von Rundstedt übergegangen sei und daß der neue Reichskommissar Franz von Papen den preußischen Ministerpräsidenten Braun sowie Severing und Grzesinski abgesetzt habe (058 S. 719/720)

24.07.1932
Adolf Hitler in Gladbeck (Ruhrgebiet), Aust. Museum Gladbeck

31.07.1932 Landtagswahl in Thüringen.
NSDAP gewann 26 von 60 Abgeordneten

Sommer 1932
Albert Speer „Wahlhilft“ bracht ihm die notwendigen Kontakte und Aufträge. (035 S. 58)

31.07.1932 So Wahlen zum 6. Deutschen Reichstag,
NSDAP wird die stärkste Fraktion (230 Mandate)., 13,74 Mio. Stimmen = 37,3 %. Für Reichskanzler Franz von Papen ist weder eine Mehrheitsbildung durch eine große Koalition noch als bürgerliche Rechtskoalition möglich. (027 S.173 + 002 S. 375 + 033 S. 58 + 074 S. 149)

P. Sch.-Nbg. -Mitglied des Reichstages. (001 S. 198)

13.08.1932 Sa Reichspräsident
Paul von Hindenburg lehnt die Forderung Adolf Hitler, die NSDAP solle die gesamte Staatsgewalt übernehmen, ab, Ablehnung des Vizekanzlerpostens durch Hitler (027 S.173 + 058 S. 724)

19.08.1932 Bauhaus, Oberbürgermeister Hesse unternahm einen Versuch die nationalsozialistischen Statverordneten von ihrer Forderung nach Schließung des Bauhauses abzubringen, Besichtigung des BH durch NS- und andere Fraktion, mit Ansprache von OB Hesse

22.08.1932 Bauhaus, Öffentliche Sitzung des Gemeinderates Dessau (besteht aus 4 Magistratsmitgliedern -Oberbürgermeister, Bürgermeister, 2 Stadträten) und 36 Stadtverordneten (15 Nationalsozialisten, 5 sonstige Rechtradikale, 12 Sozialdemokraten, 4 Kommunisten), Stadtverordneter Hoffmann beantragt "den Lehrbetrieb am Bauhaus -Hochschule für Gestaltung- mit Wirkung ab 1.10.32 einzustellen. Die Anträge wurden mit 20 gegen 5 Stimmen bei Stimmenthaltung der sozialdemokratischen Fraktion angenommen

12.09.1932 Der Reichstag wird nach einem Eklat aufgelöst: Reichstagspräsident
Hermann Göring (NSDAP) hat die Wortmeldung des Reichskanzlers Franz von Papen ignoriert und den Reichstag über Mißtrauensanträge von KPD und SPD abstimmen lassen (058 S. 730)

20.09.1932 P. Sch.-Nbg. Aus Saaleck Brief an C.J. Fuchs, Tübingen ............... (041 S. 61)

Herbst 1932 P. Sch.-Nbg. sagte die Wende 1933 voraus: "Eine große Wende ist im Anbruch, und mit Ihr wird ganz von selbst mit der Befolgung der Lehren, die der Glaube an Blut und Boden lebensgesetzlich zur obersten Pflicht macht, auch das Gesicht aller Taten des Volkes sich wandeln. Also auch das seiner Bauten." (016 S. 88/89)

01.10.1932 P. Sch.-Nbg. wurde wieder in sein Amt als Leiter der Hochschule für Baukunst Weimar eingesetzt, Unterbrechung 6 Monate (001 S. 193 + 049 S. 392 + 045 S. 58)

01.10.1932 Schließung des
Bauhaus Dessau

05.10.1932 Bauhaus, Vertrag über Auflösung des Dienstverhältnisses
Ludwig Mies van der Rohe und Magistrat der Stadt Dessau

25.10.1932
Bauhaus Dessau, Schließung, Wiedereröffnung unter Ludwig Mies van der Rohe in Berlin (002 S. 375)

26.10.1932 P. Sch.-Nbg. Amtseinführung Leitung der Staatlichen Hochschule für Baukunst, bildende Künste und Handwerk (049 S. 392)

06.11.1932 So Wahlen zum 7. Deutschen Reichstag (5. Wahl in 8 Monaten), 33,1 %
NSDAP büßt 34 Mandate ein, bleibt aber stärkste Fraktion. Trotzdem ist eine Mehrheitsbildung für Reichskanzler Franz von Papen ebenso wie im Juli möglich. (033 S. 58 + 058 S. 736 + 074 S. 149)

17.11.1932 Reichskanzler
Franz von Papen tritt mit seinem Kabinett zurück. (033 S. 59 + 058 S. 736)

19.11.1932 22
NSDAP-nahe Vertreter von Schwerindustrie, Großlandwirtschaft, Handel, Schiffahrt und Banken (darunter acht Mitglieder des Keppler-Kreises) in einer Eingabe an den Reichspräsidenten, forderten sie endlich „dem Führer der größten nationalen Gruppe“ die „Leitung eines mit den besten sachlilchen und personellen Kräften ausgestatteten Präsidialkabinetts“ zu übertragen. Die Eingabe blieb erfolglos. (033 S. 62)

23.11.1932 Breif von
Adolf Hitler an Staatssekretär Meissner, A.H. skizziert unverblümt, wie er sich die Machtübernahme durch die NSDAP vorstellt: „Es ist daher in der Zukunft die Aufgabe eines Kanzlers, der ((..)) die
Schwerfälligkeit des parlamentarischen Vorgehens als gefährliche Hemmung ansieht, sich eine Mehrheit für ein aufgabenmäßig gegrenztes und zeitlich fixiertes Ermächtigungsgesetz zu sicher. ....“ (033 S. 59)

02.12.1932 Fr
Kurt von Schleicher beauftragt Paul von Hindenburg mit der Regierungsbildung (058 S. 743)

03.12.1932 Sa Reichspräsident
Paul von Hindenburg ernennt General Kurt von Schleicher zum Reichskanzler

08.12.1932
Gregor Strasser legt sein Reichstagsmandat und sein Amt als Leiter der politischen Organisation in der NSDAP nieder. Die NSDAP befindet sich in einer schweren Kriese und ist von der Spaltung bedroht

15.12.1932 Regierungserklärung von
Kurt von Schleicher sorgte für eine Überrachung, indem er sich vom Kapitalismus ebenso distanziert wie vom Sozialismus. Er sei der „überparteiliche Sachwalter der Interessen aller Bevölkerungsschichten“, ein „sozialer General“. Er kenne nur ein Ziel: „Arbeit schaffen!“ (033 S. 60)

16.12.1932
Franz von Papen hielt im Berliner Herrenklub eine Rede zum Thema „Neuer Staat“. Unmittelbar danach bot ihm der Vorsitzende des Kölner Herrenklubs, der Bankier Kurt Freiherr von Schröder, Mitglied des „Keppler-Kreises“ und der „Arbeitsstelle Dr. Hjalmar Schacht“, die Vermittlung eines Gesprächs mit Adolf Hitler an. Vorher hatte er sich „mit einer Anzahl von Herren der Wirtschaft“ beraten. (033 S. 62)

Ende 1932
Albert Speer -Bürogründung in Berlin - erste Erfolge mit Umbauten und Ausstattungen für NSDAP-Dienststellen



1933

1933 66.027.000 Bevölkerung innerhalb der Grenzen des Deutschen Reichs von 1919. (033 S. 36)

1933 P. Sch.-Nbg. -Aufgbabe von Saaleck und Umzug nach Weimar. (001 S. 14)

1933
Paul Schmitthenner trat auf Betreiben von P. Sch.-Nbg. in die NSDAP ein. (024 S. 241)

1933 Paul Schultze-Naumburg entläßt
Ernst Neufert mit dem gesamten Lehrkörper der privaten Kunstschule Itten, Berlin. (019 S. 293)

1933 Reichsbankwettbewerb, Teilnehmer:
Ludwig Mies van der Rohe er gewann einen der sechs ex-aequo-Preise), Walter Gropius, Richard Döker, Otto Haesler, Hans Poelzig, Heinrich Tessenow (deren Arbeit nicht prämiert wurden). In der Jury: Peter Behrens, Paul Bonatz, Fritz Schumacher (024 S. 248)

1933 Landesbehörde für Denkmalpflege und Heimatschutz als selbständige Behörde wird eingerichtet. (060 S. 131)

04.01.1933 Trafen sich
Franz von Papen und Adolf Hitler im Kölner Privathaus des Bankiers Kurt Freiherr von Schröder zu einer Unterredung, die man nicht zu Unrecht als „Geburtsstunde des Dritten Reiches“ - Karl Dietrich Bracher- bezeichnet hat. (033 S. 62)

09.01.1933
Paul von Hindenburg gab seine Zustimmung zu Verhandlungen Franz von Papen (hinter dem Rücken des amtierenden Kanzlers) über eine Koalitionsregierung unter Beteiligung der NSDAP, aber mit Franz von Papen als Reichskanzler. (033 S. 63)

17.01.1933
Adolf Hitler verhandelt mit Hugenber; abei lehnte der DNVP-Führer einen nationalsozialischischen Reichskommissar im preußischen Innenministerium und vor allem eine Reichstagsneuwahl ab. Beides aber forderte A. Hitler. (033 S. 63)

22.01.1933 Sonntag; Durchbruch erzeilt bei einem Gespräch in Berliln im Hause des nationalsozialistischen Spirituosen-Großhändlers (und späteren Außenminister)
Joachim von Ribbentrop, Gesprächsteilnehmer Adolf Hitler, Hermann Göring und Wilhelm Frick, Franz von Papen, Meissner und Oskar von Hindenburg. Hier konnten der Staatssekretär und der Sohn des Reichspräsidenten für Hitler gewonnen werden. (033 S. 63)

28.01.1933
Kurt von Schleicher trat zurück (033 S. 63) Franz von Papen mit Verhandlung zur Regierungsbildung beauftragt (058 S. 745)

29.01.1933 100.000 SPD-Anhänger versammelten sich, begleitet von Schmährufen kommunistischer Zuschaaer, zu einer Großkundgebung im Berliner Tiergarten unter dem Motto „Berlin bleibt rot!“ Am selben Vormittag einigten sich
Adolf Hitler, Hermann Göring und Franz von Papen darauf, daß Papen Reichskommissar für Preußen, Göring preußischer Innenminister werden sollte. Der frühere thüringische NSDAP-Minister Wilhelm Frick war als Reichsminister vorgesehen. Am Abend erfuhren Hitler und Joseph Goebbels von Gerüchten über einen bevorstehenden Militärputsch. (033 S. 63)

30.01.1933 Reichspräsident
Paul von Hindenburg ernennt Adolf Hitler, den Führer der NSDAP zum Reichskanzler(058 S. 746)

01.02.1933 P. Sch.-Nbg’s 3. Ehefrau Mgarete Dörr 37. Geburtstag

Februar 1933
Heinrich Tessenow wir mit 29 Kollegen zu einem engeren Wettbewerb für den Erweiterungsbau der Reichsbank in Berlin aufgefordert. (034 S. 57)

08.02.1933 Ein Erdbeben im Raum Karlsruhe verursacht schwere Sachschäden vor allem in Rastatt und löst eine Panik aus (073 S. 19)

15.02.1933
Martin Wagner erklärt seinen Austritt aus der preußischen Akademie der Künste (002 S. 3769

20.02.1933 Informationen über ein gestelltes Attentat der Nazis auf
Adolf Hitler, Informationen aus des SA Dortmund (058 S. 750)

23.02.1933 P. Sch.-Nbg. schreibt Einladung an G. v. Bohlen Halbach zum Vortrag in Essen am 2.3.33. (K.A. FAH 4 E 1096)

27.02.1933 Mo Reichtstagsbrand (002 S. 376 + 042 S. 36)

28.02.1933 Verordnung zum Schutze von Volk und Staat (002 S. 376)

28.02.1933 Thüringische Staatsministerium sprach der Hochschule für Baukunst das Recht zu, den Titel "Diplom-Architekt" zu verleihen (001 S. 193/194)

02.03.1933 P. Sch.-Nbg. hält Vortrag im Haus der Technik in Essen, Einladung an G. v. Bohlen Halbach vom 23.2.33, von P. Sch.-Nbg. (K.A. FAH 4 E 1096)

05.03.1933 So Reichstagswahl (033 S. 58)

05.03.1933 So Wahlen zum 8. Deutschen Reichstag,
NSDAP erringt trotz massiven Terrors nur 288 der 647 Mandate (058 S. 754)

07.03.1933
SA-Putsch in den Staatstheatern, etliche Generalintendanten und Operndirektoren fielen dem zum Opfer, u.a. in Dresden Generalintentant Dr. Alfred Reucker und Operndirektor Fritz Busch, die Reichs-Theaterfestwoche wurde initiiert (095 S. 70)

08.03.1933 Dresden,
Bücherverbrennung am Wettinger Platz, am nachmittag Plünderung des Verlags- und Druckhauses am Wettinger Platz Nr. 10 durch SA-Verbände. (095 S. 54)

13.03.1933
Joseph Goebbels, Leiter des neu gegründeten Reichsministeriums für "Volksaufklärung und Propaganda"

15.03.1933 P. Sch.-Nbg. „Abschied von Saaleck, Grete (Margarete Dörr)“ (038)

20.03.1933 1.
KZ bei Dachau errichtet

21.03.1933 Tag von Potsdam,
Joseph Goebbels "Der Nationalsozialismus darf mit Fug und Recht behaupten, daß er Preußentum sei" Der Spiegel 16/1993" Reichstagspräsident Hermann Göring, Eröffnungsrede (042 S. 36/37)

23.03.1933 Ermächtigungsgesetz (002 S. 376)

23.03.1933 Neuer
BDA Vorstand (002 S. 376)

23.03.1933
BDA, Ausschußsitzung in Berlin, der alte Vorstand (Poelzig, Kreis, Kallmeyer) tritt zurück. Neuer und alleiniger Präsident, wie sich der 1. Vors. fortan nennt, wird der Präsident der Münchener Künstlergenossenschaft Prof. Eugen Hönig, teilnehmender Architekt, P. Sch.-Nbg., Paul Schmitthenner, Eugen Hönig (002. S. 68)

28.03.1933 Fuldaer Bischofskonferenz rief zur loyalen Unterstützung des neuen Staates auf (020 S. 45)

01.04.1933 KDAI - Entwurf für eine Architekten- u. Ingenieurkammer (002 S. 376)

01.04.1933 Rede
Adolf Hitler auf dem Nürnberger Kulturtag. (024 S. 232 + 362)

05.04.1933
Paul Schmitthenner, „für Aussehen sorgte ein öffentlicher Vortrag in Berlin über Die Schlichtheit im modernen Wohnungsbau, der zu einer Abrechnung mit den Vertreten des Neuen Bauens geriet. (090 S. 75)

07.04.1933 Gesetz zur Wiederherstellung des Berufsbeamtentums (002 S. 376) Rund 30 Museumsdirektoren wurden aus ihren Ämtern gejagt, darunter
Ernst Gosebruch (Essen), Gustav Friedrich Hartlaub (Mannheim, Carl Georg Heise (Lübeck), Ludwig Justi (Berlin), un Max Sauerlandt (Hamburg). Ihre Proffessuren an Kunstakademien büßten unter anderem ein Willi Baumeister und Max Beckmann (beide Frankfurt a.M.), Otto Dix (Dresden), Karl Hofer (Berlin), Paul Klee (Düsseldorf), und Gehrad Marcks (Halle a. d. Saale). Anstelle der Beamten in Museen und Hochschlulen traten Funktionäre und Gesinnungsgenossen der NSDAP. (095 S. 18)

11.04.1933 Schließung des Bauhauses in Berlin. (002 S. 376) Bauhaus, erste Tage des Sommersemesters, am frühen Morgen war die Polizei mit Lastwagen vorgefahren und hat das Bauhaus geschlossen, Bauhäusler, die keinen Personalausweis bei sich hatten wurden auf Lastwagen verfrachtet und mitgenommen.

13.04.1933 PZK-Anordnung überträgt dem KDAI die Sammlung Deutscher Architekten und Ingenieure (002 S. 376)

24.04.1933 Gleichschaltung der
BDA - Landesverbände (002 S. 376)

01.05.1933 Erster "Feiertag der nationalen Arbeit" (020 S. 45) Großkundgebung auf dem Tempelhofer Feld in Berlin (047 S. 29)

10.05.1933 Am Abend wurden in fast allen deutschen Universitätsstädten „undeutsches Schrifttum“ verbrannt. (095 S. 52)

17.05.1933
Adolf Hitler legt Friedensresolution vor, die die SPD vor die Alternative der Zustimmung oder der prinzipiellen Ablehnung stellte, Zustimmung der SPD (20 S. 45)

27.05.1933
Martin Heidegger, Feierliche Übernahme des Rektorates der Uni Freiburg i.B. (rororo Heft 16. Aufl. 2002 Seite 159)

30.05.1933 Gauleiter und Reichsstatthalter Fritz Sauckel unterbreitete
Adolf Hitler den Wunsch, der Rolle der Partei im Stadtgefüge Weimars baulich Ausdruck zu verleihen (077 S. 157)

Juni 1933 Hugensbergs Rücktritt, Nachfolger wird
Richard Walter Darré, zum Minister für Ernährung und Landwirtschaft.

Juni 1933 P. Sch.-Nbg. Aufforderung in einem Aufruf an alle Künstler und Interlektuelle, Hitlers Regime und seine „völkische Kulturpolitik“ zu unterstützen. Mitunterzeichner
Ludwig Mies van der Rohe (024 S. 248)

10.06.1933 P. Sch.-Nbg’s 64. Geb.

18.06.1933 Exil-SPD ruft in Prag zum Sturz des Hitler-Regiemes auf (020 S. 45)

22.06.1933 Untersagung der politischen Tätigkeit der SPD, Parlamentsmandate wurden kassiert, greifbare Parteiführer verhaftet (020 S. 45)

20.06.1933 Deutsche Volkspartei
DVP, Auflösung ohne Gewaltandrohung der Nazis, von der Mehrheit der Mitglieder gefordert (020 S 45)

24./25.06.1933 „Führertagung“ von
BDA und KDAI in Weimar (002 S. 376)

29.06.1933 Vielbeachtete Kundgebung des NS-Studentenbundes Berliln, im Auditorium Maximum, der Berliner Universität, beziehen die Redner Hippler, Avan Leers und Schreiber in ihrer Kritik nachdrücklich den Akademismus in der Baukunst ein. (002 S. 72)

03.07.1933 Neuer Werkbund-Vorstand (2 S. 376)

07.07.1933 Gesetz zur Wiederherstellung des Berufsbeamtentums BBG (078 S. 133)

10.07.1933 Selbstauflösung der Gruppe Junge Architekten (
Poelzig-Schüler in Berlin) (002 S. 376)

14.07.1933 Gesetz gegen die Neubildung von Parteien wird erlassen. Es bestimmt die
NSDAP zur einzigen Partei Deutschlands

14.07.1933 Gesetz zur „Neubildung deutschen Bauerntums“ (002 S. 272)

15.07.1933 Sa
Rudolf Wolters nahm als 1. Mitarbeiter in Albert Speers Büro in Berlin die Arbeit auf, Gehalt DM 150,--

16.07.1933 So Gedenkfeier für Fischer und Kern (Mörder Rathenaus) in Saaleck, u.a. mit Stabschef
Röhm, Reichsführer der SS Heinrich Himmler, Kapitän Ehrhardt (Führer der Brigarde Ehrhardt), Dr. Stein (Burg Saaleck), Freiherr Karl von Eberstein (Gruppenführer der SS), (NT 17.7.1933)

20.07.1933
Ludwig Mies van der Rohe gibt endgültige Auflösung des Bauhauses bekannt (002 S. 376 + 142)

20.07.1933 Reichskonkordat zwischen dem Deutschen Reich und dem Heiligen Stuhl abgeschl. Vertrag über die Rechtsstellung der Kath. Kirche in Deutschland (073 S. 120)

23.07.1933 Kirchenwahlen, nach der Machtübernahme waren auch die Kirchen in Deutschl. Von der Gleichschaltung bedrohnt. Innerhalb der zersplitterten evangelischen Kirche hatt sich schon um 1930 die Glaubensbewegung Deutsche Christen gebildet, eine Vereinigun nationalsozialistischer Kirchenmitglieder, die mit Unterstützng
Adolf Hitlers die reichsweiten Kirchenwahlen gewannen und die meisten wichtigsten Kirchenämter besetzten. Lediglich die Bischhöfe der Landeskirchen von Bayern, Württemberg und Hannover gehörten nicht den Deutschen Christen an.

Herbst 1933
Adolf Hitler zu Besuch in Weimar, erste Äußerungen durch A.H. zum Plan

September 1933
NSDAP-Parteitag in Nürnber mit „Kulturrede von Adolf Hitler (002 S. 90)

Herbst 1933
Adolf Hitler konnte erst die Dienstwohnung im Reichskanzlerpalaise beziehen, beauftragte umgehend Paul Ludwig Troost, A. Hitler stelle Prof. Troost den jungen Albert Speer zur Seite. (101 S. 405)

21.09.1933
Martin Niemöller gründete den Pfarrernotbund

21.-23.09.1933 30. Jahreshauptversammlung des inzwischen mit dem BAI und einigen kleineren Architektenvereinigungen zusammengeschlossenen
BDA. Programmreden u.a. von Alfred Rosenberg, P. Sch.-Nbg., Paul Bonatz, Peter Behrens (002 S. 69)

22.09.1933 Durch das Reichskulturkammergesetz wird unter der Präsidentschaft von
Joseph Goebbels eine berufsständige Zusammenfassung und Gliederung der in kulturellen Bereichen Tätigen geschaffen (. S. ..), somit Zwangsmitgliedschaft aller Kulturschaffenden in der Reichs-Kulturkammer. (095 S. 67/68)

29.09.-01.10.1933 Jahreshauptversammlung
Deutscher Werkbund. Gegen die Stimmen von Walter Gropius, Wagner und Wagenfeld, Bestätigung des Ausschlusses seiner nichtarischen Mitglieder. (002 S. 70)

04.10.1933 Schriftleitergesetz, personell wurde die deutsche Presse wurde durch das Gesetz endgültig gleichgeschaltet (095 S. 67) darin ist verankert wer fortan Jornalist sein darf und was er zu schreiben hat. (095 S. 68)

15.10.1933 Grundsteinlegung zum Haus der deutschen Kunst, (2 S. 376) mit
Adolf Hitler, v. Prof. Paul Ludwig Troost, der eigens von Trosst konstruierte silberne Hammer zerbrach unter seinen Hammerschlägen (101 S. 405)

29.10.1933 So Gedenkfeier in Saaleck am Grab Rathenau-Mörder Fischer u. Kern (Mitteldeutsche Nationale Zeitg. 30.10.33)

01.11.1933 P. Sch.-Nbg. stellt in Weimar seine Ideen zur Neugestaltung der Reichshauptstadt Berlin
Adolf Hitler vor

11.11.1933
Wilhelm Frick zum Reichsinnenminister ernannt, trägt sich in das Goldene Buch der Stadt Weimar ein (053 n. S. 177)

12.11.1933 9. Reichstagswahl mit einer Volksabstimmung über den Austritt Deutschlands aus dem Völkerbund

15.11.1933
BDA-Vorsitzender Prof. Eugen Hönig wird Präsident der Reichskammer der bildenden Künste, Beginn der Eingliederung der Architekten in die Reichskulturkammer



1934

1934 P. Sch.-Nbg. -Kauf einer Villa in der Belvederestr. in Weimar. (001 S. 14)

1934 P. Sch..-Nbg. „Kunst aus Blut und Boden: Die Kunst der Deutschen, ihr Wesen und ihre Werke“. (024 S. 363)

1934
Le Corbusier unternahm eine Vortragsreise durch Italien (024 S. 250)

1934 P. Sch.-Nbg., Wettbewerb zum Adolf-Hitler-Platz in Weimar (003 BK Gew 1934/2)

1934
Adolf Hitler verwahrte sich in einer seinen Kulturreden auf dem Nürnberger Pataitagen gegen die traditionalistischen „Rückwärstse“, „die meinen eine ‘teutsche Kunst’ aus der krausen Welt über ihren eigenen romantischen Vorstellungen der nationalsozialisischen Revolution als verpflichtendes Erbe für die Zukunft mitgehen zu können“. Es schloß, an die „Völkischen“ gewandt: „Eure vermeindliche gotische Verinnerlichung paßt schlecht in das Zeitalter von Stahl und Eisen, Glas und Beton“. (024 S. 237/238)

Januar 1934 Prof.
Paul Ludwig Troost, München „Architekt des Führes“. (035 S. 58)

17.01.1934 P. Sch.-Nbg. Brief an Buchbindemeister Herzog in Camburg (063)

18.01.1934 Jagdgesetz durch Einfluß von
Hermann Göring eingeführt, wird weit über Deutschlands Grenzen hinaus bewundert (022 S. 267)

21.01.1934
Paul Ludwig Troost, Tod, 1929 Bekanntschaft mit Adolf Hitler, 1929 Planung für das Haus der Deutschen Kunst, Ehefrau Gerhardine Troost, geb. Andersen, heiratet 1925, 1932 Eintritt in die NSDAP, übernimmt das Architekturatelier von ihrem Mann, Hinweise wegen Ärger Adolf Hitler auf Paul Schultze-Naumburg (082 S. 223)

24.01.1934 Staatsbebräbnis von Prof.
Paul Ludwig Troost (101 S. 405)

31.01.1934 Ein von der
SS veranstaltetes Konzert in Berliner Sportpalast, Gespräch Sepp Dietrich und Adolf Hitler (075 S. 59)

01.02.1934
Wilhelm Frick Scheidung von seiner 1. Frau Elisabeth, geb. Nagel (27.04.1890-25.10.1978)

01.02.1934 P. Sch.-Nbg’s 3. Ehefrau Mgarete Dörr 38. Geburtstag

01.02.1934 Scheidung Ehe Dr.
Wilhelm Frick und Elisabeth, geb. Nagel (044)

07.02.1934 P. Sch.-Nbg’s 3. Ehe mit Frau Margareta Berta Dörr in Berlin gerichtl. geschieden (Eintragung Standesamt Bad Kösen)

März 1934
Walter Gropius, Brief an den Vorsitzenden des BDA, Eugen Hönig, seit 1933 Präsident der Reichskammer der Bildenden Künste. „Es wäre ein Unglück für die deutsche Kultur, wenn unsere neue deutsche Baubewegung ... für Deutschland verlorengehen soll ... Es widersteht meiner Natur eigentlich durchaus, lieber Herr Prof. Hönig, mit negativ äußern zu müssen, aber es ist die natürliche Folge dessen, daß meine eigene Heimat das Positive in mir gewaltsam von außen unterdrückt. Sie fordern den deutschen Menschen. Ich fühle mich sehr deutsch. (024 S. 236/237)

1934 P. Sch.-Nbg., eigenes Wohnhaus in Weimar (003 BK Lh 1934/1), Abnahme 17.05.1935

08.03.1934 P. Sch.-Nbg. Heirat mit Charlotte, Dorothee geb. Urlich, Standesamt Berlin-Charlottenburg, Nr. 192/1934 (Sterbeurkunde Nr. 776 Jena, 8.6.1949)

12.03.1934
Wilhelm Frick Heirat mit Margarete Schultze-Naumburg, geb. Dörr, 3. Ehefrau von P. Sch.-Nbg. in Münchberg (044 S. 279 + 045 S. 49 + 60)

20.04.1934 Gebutstag
Adolf Hitler

27.05.1934 Reichs-Theaterfestwoche –v, 27.05.-3.6.34-, in Dresden Eröffnungsvorstellung „Tristan und Isolde“ unter Anwesenheit von
Adolf Hitler, (095 S. 72) Die 1934 in Dresden begonnene Theater-Präsentation wurde bis zum Kriegsausbruch jährlich fortgesetzt, 1935 Hamburg, 1936 München, 1937 unter mehere westdeutsche Städt aufgeteilt (Köln, Düsseldorf, Bochum, Duisburg, Essen, Worms, 1938 wurde nach dem Anschluß Österreichs an Hitlerdeutschland Wien anstelle Stuttgart favorisiert (095 S. 76)

28.05.1934 Treffen v.
Adolf Hitler mit Spitzen der Reichswehr in der Infantrieschule Dresden, die Entmachtung der SA wurde dort u.a. vorbereitet (095 S. 74)

29.-31.05.1934 1. Barmer Bekenntnissynode auf der sich die Bekennende Kirche konstituerte. Eine Erklärung des Theologen Karl Barth (1886-1968) wurde ihr theologisches Fundament.

Juni 1934 Ermordung
Kurt von Schleicher, im Verlauf des Röhm-Putsches von SS-Angehörigen ermordet

10.06.1934 P. Sch.-Nbg’s 65. Geb.

22.06.1934 Vorschlag vorgebracht vom Deutschen Reichsminister für Volksaufklärung und Propagande, Dr.
Joseph Goebbels, Kunst in Architektur und Stadt. „Kunst am Bau“ als Begriff und als Faktum etabliert (024 S. 291/292)

30.06.1934 Verhaftung
Ernst Röhm, SA-Führer (081 S. 157 + 074 S. 221)

01.07.1934 Liquidation
Ernst Röhm (074 S. 222)

02.08.1934 Tod des ehemaligen Reichspräsident
Paul von Hindenburg

September 1934 Reichsparteitag
NSDAP

September 1934 In den Empfehlungen der "Reichsstelle zur Förderung des deutschen Schrifttums" über die Einrichtung nationalsozialistischer "Kernbibliotheken" neben allgem. Titel u.a. auch P. Sch.-Nbgs. Kunst und Rasse (073 S. 91/92)

August 1934 Oberbürgermeister
Carl Friedrich Goerdeler, kritisierte gegenüber Adolf Hitler den Umgang durch die Nationalsotialisten betriebenen antisemitische Hetze gegen Erich Mendelsohn (078 S. 257)

Herbst 1934 P. Sch.-Nbg.
Adolf Hitler und Albert Speer fahren zum Gauforum nach Weimar, „Das kann er eher, sich dem alten Haus angleichen“ meinte Hitler. „Er war sichtlich froh, dem Architekten einen kleinen Ausgleich bieten zu können“ so Albert Speer (003 S. 214)

09.11.1934
Adolf Hitler eröffnet in der Kroll-Oper in Berlin das Winterhilfswerk WHW (101 S. 526)

10.11.1934 Schiller-Gedenkfeier im Deutschen Nationaltheater mit
Adolf Hitler und zahlreichen lokalen Parteigrößen; auch das geistig-nationale Bürgertum versammelte sich (053 n. S. 179)

Nov. o. Dez. 1934 P. Sch.Nbg’s Freund Prof. Dr. Johannes Carl Fuchs gestorben, Breif v. P. Sch.Nbg. an Frau F. vom 4.12.1934 (ASW)

1934 P. Sch.-Nbg Städtische Sparkasse in Parchim (003 BK Gew 1934/1)



1935

1935 P. Sch.-Nbg. -Umbau der Nürnberger Oper durch Schultze-Naumburg führt zum Zerwürfnis mit
Adolf Hitler. (001 S. 14)

01.01.1935 Das Reichsministerium wurde mit dem Preußischen Ministerium für Landwirschaft verbunden. Beide Ministerien mußten die Forstangelegenheiten an
Hermann Göring abgeben, der neben vielen anderen Åmtern auch das des "Reichsforstmeisters" innehatte.

01.01.1935 P. Sch.-Nbg. Beitritt zum "Volksbund Deutscher Kriegsgräberfürsorge e.V. (Fragebogen über meine politische Zugehörigkeit vom 14.6.1938 )

17.02.1935 P. Sch.-Nbg. und Frau um 1 Uhr Einladung zum Frühstück bei Frau
Elisabeth Förster-Nietzsche (Brief v. E. F. Nietzsche v. 11.2.1935, Kop. in ASW)

07.03.1935 Baubeginn
Opernhaus Nürnberg (003 BK Gew 1935/2), Fertigstellung 06.09.1935

11.03.1935 P. Sch.-Nbg. war am Montag in Nürnberg, Theaterumbau (Brief an L v. Hofmann, Kopie in ASW)

29.03.1935 Gründung des „Zweckverbandes Reichsparteitag Nürnberg“ als „Körperschaft des öffentlilchen Rechts“ zur formalrechlichen Sicherung der Finanzierungsvoraussetzungen wie für die Erledigung weiterer planerischer Aufgaben (wie des Grundstückerwerb), ihm gehörten die
NSDAP, das Deutsche Reich, das Land Bayern u. die Stadt Nürnber an, Vorsitzender d. Zweckverbandes wurde der „Reichsminister für Kirchenangelegenheiten“, Hans Kerrl. (047 S. 34)

April 1935
Paul Bonatz wird, ohne die Mitgliedschaft der NSDAP anzunehmen, Vertrauensarchitekt und Berater des Generalinspekteurs für den Deutschen Straßenbau, Dr. Fritz Todt (002 S. 301)

11.04.1935
Hermann Göring und Schauspielerin Emmy Sonnemann, Adolf Hitler war Trauzeuge (082 S. 223) in 101 S. 527 ist das der 10.April.

20.05.1935 Di Große Rede
Adolf Hitler im Reichstag (058 S. 780/781 + 073 S. 98)

10.06.1935 P. Sch.-Nbg’s 66. Geb.

15.06.1935 Blitzschlag in Turmdach der Kirche Burgholzhausen (085 S. 1 und S. 43)

22. u. 23.06.1935 alljährlich veranstalteten Frankentage, am 22.06. redete
Unity Mitford vor 20000 Menschen am Hesselberg über das deutsch-englische Verhältnis.

15.07.1935 Die Loge Amalia/Weimar stellt ihre Tätigkeit ein. (091 S. 290)

04.08.1935
Joseph Goebbels, Reichspropagandaminister auf dem Essener Gautag "Wir rotten jede Staatsfeindlichkeit aus. Eheschließung zwischen Deutschen und Juden werden in Zukunft nicht geduldet." (018 S.283)

17.08.1935 "Ebenso war ungeklärt, wie mit freimaurerischen bzw. freimaurerähnlichen Verbänden verfahren werden sollte, die keiner der (freiwillig, d.V.) aufgelösten Großlogen angehörten oder sich weigerten, die Auflösungsempfehlungen ihrer Obedienz Folge zu leisten. Um wenigstens zu dieser Frage Rechtsklarheit zu schaffen,
verfügte der Reichsinnenminister
Wilhelm Frick am 17. August 1935 die zwangsweise Auflösung aller Logen, die noch keinen Auflösungsbeschluß gefaßt hatten, sowie die Einziehung ihres Vermögens zugunsten des Staates. Lediglich der jüdische B'nai-B'rith Orden blieb von dieser Bestimmung vorläufig ausgenommen (Helmut Neuberger: "Freimauerei und Nationalsozialismus", Bd. II, Hamburg 1980, S.105)".

19.08.1935 Treffen
Adolf Hitler und Joseph Goebbels beim Umbau im Opernhaus Nürnberg "Er ist ganz unglücklich und ..., aber ... Schultze-Naumburg hat den ganzen Umbau verkorkst. Nichts mehr daran zu machen. Entlassen und abgereist. Er habe es vorausgesehen." (017 S. 875)

27.08.1935 Übertragung der künstl.-Leitung an Frau Prof.
Gerhardine Troost und Prof. Gall (003 Band 2 Katalog S. 378)

August/September 1935 P. Sch.-Nbg Umbau Schoß Stavenow für Dr. jur. Paul Jakob Kees in Stavenow bei Karstädt (003 BK Sch 1935/1)

06.09.1935 Fertigstellung
Opernhaus Nürnberg, Joseph Goebbels in Nürnberg. "Hymne von Jung gehört. Im Theater und im Luitpoldhain. Kommt nur für Luitpoldhain infrage. Theater ist nicht schön geworden. Schultze-Naumburg hat ganz versagt." (003 Band 2 Katalog S. 378 + 018 S. 883)

08.09.1935 Margarete Frick, geb. Dörr, ehem. Frau Schultze-Naumburg, Geburt einer Tochter Renate! (045 S. 60)

10.09.1935
Opernhaus Nürnberg Wiedereröffnung (003 Band 2 Katalog S. 378)

12.09.1935
Opernhaus Nürnberg, Dienstag, "Sehr feierlich! Theater. Ganz gut geworden, aber gegen - Schultze-Naumburg. Festliche Gemeinde. Meistersinger, glänzende Besetzung, Maria Müller, Manowarda, Zimmermann, Fuchs. Herrliche Bühnenbilder von Benno von Arent. Furtwängler dirigiert genial. Führer sehr glücklich." (017 S. 885)

14.09.1935 Auf dem Nürnberger Reichsparteitag formuliert
Adolf Hitler vor 54000 Hitlerjungen das Ideal der deutschen Jugend: Flink wie der Windhund, zäh wie Leder und hart wie Kruppstahl (006)

14.10.1935 P. Sch.-Nbg. Mitglied Volksbund f. d. Deutschtum im Ausland (Fragebogen über meine politische Zugehörigkeit vom 14.6.1938 ?)

30.10.1935 P. Sch.-Nbg. Heirat Tocher Renate mit Hans Castenauer in der Bayrischen Botschaft Berlin

09.11.1935
Elisabeth Förster-Nietzsche stirbt im Alter von 90 Jahren (067 S. 46)

10.12.1935 P. Sch.Nbg. "kürzlich Gespräch im Nietzsche-Archiv ... mit P. Sch.-Nbg. (083 S. 569)

1935 P. Sch.-Nbg Kreishaus in Parchim (003 BK Gew 1935/1)

1935/1936 P. Sch.-Nbg Gruft Albrecht des Bären im Schloss Ballenstedt (003 BK Gm 1935/1)



1936

1936 P. Sch.-Ngb. Italienreise (Brief P. Sch.-Nbg. an L. v. Hofmann v. 4.11.1936, Kop. in ASW)

Neujahr 1936 P. Sch.-Nbg. in Berlin (Brief P. Sch.-Nbg. an L. v. Hofmann v. 15.1.1936, Kop. in ASW)

04.02.1936 Geburt Ulrike, Frau Sch.-Nbg. Entbindung, betr. Geburt v. Ulrike (Brief P. Sch.Nbg. an L. v. Hofmann v. 15.1.1936, Kop. in ASW)

08.02.1936
Max Liebermann, Impressionist, stirbt in Berlin 87jährig

01.03.1936
Joseph Goebbels Rede anläßlich der Eröffnung der Leipziger Messe (017 S. 929)

Frühjahr 1936 Wettbewerb für ein Kraft-durch-Freude-Seebad auf Rügen, zu dem
Albert Speer auf Wunsch Adolf Hitler elf Architekten einlädt, u.a. Heinrich Tessenow, 1.Preis Clemens Klotz, (034 S. 58+59), andere Teilnehmer u.a. Erich zu Putlitz, Emil Fahrenkamp, die Bauabteilung der DAF, Georg Holzbauer. (034 S.74)

Mai 1936 Vorläufige Leitung der Deutschen Evangelischen Kirche, richtete eine geheime Denkschrift an
Adolf Hitler
10.06.1936 P. Sch.-Nbg’s 67. Geb.

Sommer 1936 P. Sch.-Nbg. Bearbeitung der Entwürfe für die Nietzsche-Gedächnishalle in Weimar (003 BK Gew 1936/1)

19.07.1936 Totale Sonnenfinsternis (084 S. 54)

29.07.1936 Heinrich Seyd, plötzlicher Tod, Führer der Deutschen Heimatschulen (077 S. 175)

01.08.1936 Eröffnung der Olympiade in Berlin durch
Adolf Hitler (073 S. 111)

17.08.1936 75. Geburtstag
Ludwig von Hofmann, Ausstellung mit Katalog, Vorwort von P. Sch.-Nbg. (097 S. 239, 243, 237,96)

30.08.1936 Kanzelverkündigung der 2. Vorläufigen Kirchenleitung der EKD der Denkschrift von Mai 1936 (www.Die Bekennende Kirche)

04.09.1936 Die Hochschule für Baukunst und die Hochschule für bildende Kunst in Weimar wird vom Reichsministerium für Wissenschaft,Erziehung und Voksbildung (ab 1934) nach zähen Verhandlungen als Hochschule anerkannt. (001 S. 194)

10.10.1936 Krupp unternahm, nach dem plötzlichen Tod des Direktoriumsmitglied Buschfeld, einen weiteren Vorstoß in der Reichskanzlei, um Goerdeler in sein Unternehmen zu holen. Er fragte bei Wiedemann an "ob der seiner Zeit vom Führer ausgesprochene Wunsch auch heute noch Geltung hat" Goerdeler mit einem Reichsamt zu betrauen. (078 S. 262)

10. bis 16.09.1936 7. Reichsparteitag der
NSDAP (101 S. 528)

Nov. 1936 Abbruch des Mendelssohn-Denkmals in Leipzig führte zum Rücktritt Goerdelers (078 S. 257)



1937

1937 Weltausstellung in Paris - Der Deutsche Pavillon von Arch.
Albert Speer

30.01.1937 Erlaß über einen Generalbauinspektor für die Reichshauptstadt, veröffentl. im Reichsgesetzblatt. (016 S. 133/135)

24.02.1937 Goerdeler, Wiedemann teilte Krupp mit "daß der Führer den Eintritt des OB Goerdeler nach den jüngsten Erfahrungen in den Vorstand der Krupp AG nicht begrüßen würde" (078 S. 268)

12.03.1937
Wilhelm Frick 60. Geburtstag (044 S. 279)

09.04.1937 P. Sch.-Nbg. Brief an
Max Oehler „ich wollte Ihnen doch gleich die freudige Nachricht geben, dass der Führer sich mit den gesamten Entwurf (Nietzsche-Halle) und seiner Ausführung in allen Punkten einverstanden erklärt hat“. (42 S. 193)

20.04.1937
Adolf Hitler 48. Geburtstag, Gerhardine Troost erhielt den Titel Professor (101 S. 405)

01.05.1937 Grundsteinlegung zu den Bauten am "Platz Adolf Hitler" Weimar
Rudolf Heß (077 S 164)

12.05.1937 Margarete Frick, geb. Dörr, ehem. Frau Schultze-Naumburg, Geburt eines Sohnes, Dieter (045 S. 61)

13.05.1937 Ordentliche Abgeordneten-Tag des VAC (
Verband Alter Corpsstudenten e.V.) in Bad Kösen (092 S. 263)

10.06.1937 P. Sch.-Nbg’s 68. Geb.

01.07.1937 Erlaß, hierdurch setzt
Hermann Göring die Satzung der Akademie (der Künste) außer Kraft und beauftragt Rust damit, „im Benehmen mit der Akademie der Künste möglichst bald einen neuen Satzungsentwurf vorzulegen. Bis zum Inkraftreten dieser Satzung wird die Akademie der K. von ihrem Kurator nach pflilchtgemäßen Ermessen geführt.“ (035 S. 64)

Juli 1937 P. Sch.-Nbg. Baubeginn Nietzsche-Gedächnishalle in Weimar (042 S. 172)

15.07.1937 Erlaß V c 2022 (a) des Kurators der Akademie der Künste „Im Einvernehmen mit dem Herrn Ministerpräsidenten“, wird als neuer Status, neben dem der ordentlichen und der außerordentlichen Mitglieder, der der „inaktiven Mitglieder“ geschaffen, in den 43 auf einer Namensliste angegebenen, weitgehend ältere, Mitglieder versetzt werden, darunter die Architekten
Peter Behrens, Bräuning, Hertlein, Jansen, Schutze-Naumburg, Straumer und Heinrich Tessenow. Eine zweite Namensliste mit 9 Namen nennt Mitglieder, denen „ähnlich wie beim Neuaufbau der Abteilung für Dichtkunst im Jahre 1933, sofort in geeigneter Weise der Austritt aus der Akademie nahezulegen“ ist, darunter die Architekten Bruno Paul und Ludwig Mies van der Rohe (035 S. 64)

16.07.1937 In der Luisenstraße wird unter der architektonischen Leitung Paul Sch.Nbg's mit der Errichtung eines Neubaus für das Nietzsche Archiv begonnen. (067 S. 47)

18.07.1937 Gaby Troost kritisiert als Angehörige der Jury die einseitige Vorauswahl der Bilder zur Eröffnungsausstellung im Haus der Deutschen Kunst, es kam zu Meinungsverschiedenheiten mit
Adolf Hitler (101 S. 407)

19.07.1937 Sa Gedenkfeier in Saaleck, Friedhof, Grab Fischer u. Kern, Kranzniederlegung u.a. Architekt Graumüller für die Gemeinde Saaleck (NT 19.7.1937)

18.07.1937 Dresden, die Große Kunstausstellung im neuerrichteten „Haus der Deutschen Kunst“ durch
Adolf Hitler eröffnet. (095 S. 17)

19.07.1937 Ausstellung "
Entartete Kunst" in München, in den leer geräumten Hofgartenarkaden eröffnet und anschließend bis 1941 in wechsender Zusammenstellung in zwölf weiteren Städten des damaligen Reichs gezeigt. (095 S. 17)

07.09.1937 Ausstellung
Entartete Kunst in München

27.09.1937
Adolf Hitler und "Duce" in Essen (Wiederstand und Verfolgung in Essen 1933-1945 Dokumentation zur Ausstellung 1981, S. 34)

Herbst 1937 P. Sch.-Nbg. Erscheint „Nordische Schönheit“ - Ihr Wunschbild im Leben und in der Kunst, Vorwort,J. F. Lehmanns Verlag München / Berlin

30.10.1937 P. Sch.-Nbg. „Weihestunde der Nietzsche-Halle“ (042 S. 172)

01.11.1937 P. Sch.-Nbg. Mitglied N.S. Studentenkampfhilfe (Fragebogen über meine politische Zugehörigkeit vom 14.6.1938 ?)



1938

1938 P. Sch.-Nbg. Vorwort zum „Heroisches Italien - 38 Landschaftsdarstellungen nach ....aufnahmen und einer Einleitung von P. Sch.-Nbg., F. Bruckmann Verlag, München 1938

1938 P. Sch.-Nbg. , aus der 4. Ehe, 2. Kind, Tochter Franziska geboren

1938 1. Attentat auf
Adolf Hitler - Widerstand um Generaloberst Ludwig Beck

1938
Adolf Hitler, Italienreise (014 S. 754)

20.02.1938 Reistagsrede
Adolf Hitler, das Ziel proklamiert, alle Deutschen in Mitteleuropa in einem Staat zu vereinen

12.03.1938 Deutscher Einmarsch in Österreich

15.03.1938
Adolf Hitler in Wien, betritt den Wiener Heldenplatz
(rororo Heft Der Wiener Kreis 3. Aufl. 1998 S. 95)

Juli 1938
Henry Ford erhielt seinen Lohn von Adolf Hitler schließlich im Juli 1938, als ihm zu seinem 75. Geburtstag das Großkreuz des deutschen Adlerordens verliehen wurde. Ford war der erste Amerikaner und der vierte Mensch in der ganzen Welt, der diesen Orden erhielt, die höchste Auszeichnung, die einem Ausländer verliehen werden konnte. Benito Mussolini, ein weiterer finanzieller Gönner Hitlers, war einige Monate zuvor dieser Ehre teilhaftig geworden (Pool: "Hitlers Wegbereiter zur Macht", S. 128)". "Hitler ehrte Ford später durch Verleihung des Großkreuzes des Ordens vom Deutschen Adler (Bronder: "Bevor Hitler kam", S.365)". Der Logenbruder Hitler, Mitglied einer 99er-Loge, ehrt den Logenbruder Ford, vielleicht sogar mit den Worten "in brüderlicher Verbundenheit gegen das deutsche Volk"!
Es ist zu beachten, daß zu dieser Zeit der Freimaurer-Orden in Deutschland bereits seit drei Jahren verboten war!

10.06.1938 P. Sch.-Nbg’s 69. Geb.

19.06.1938 9.00 Uhr
Adolf Hitler besucht, begleitet von Bormann, die Dresdner Gemäldegalerie

03.08.1938 Richtfest der Nietzsche-Gedächtnis-Halle,
Adolf Hitler sandte durch Sauckel persönliche Grückwünsche an P. Sch.-Nbg. (077 S. 154)

Sommer 1938 P. Sch.-Nbg. Rohbau der Nietzsche-Gedächnishalle beendet (042 S. 172)

September 1938 Reichsparteitag
NSDAP Nürnberg

30.09.1938 1.30 Uhr Münchener Abkommen unterzeichnet, es sah die Abtretung der gesamten von Deutschen besiedelten Gebiete der Tschechoslowakei an das Deutsche Reich vor.

09.10.1938 Reichsgartenschau in Essen eröffnet (018 S. 140)

24.10.1938
Ernst Barlach, Bildhauer, Graphiker und Dichter stirbt in Rostock, 68jährig

05.11.1938 Hotel Elephant, Weimar, Eröffnung des Neubaus (053 S. 216 + 077 S. 57)

09.-10.11.1938
Reichskristallnacht

10.12.1938 Eröffnung der 2. Deutschen Architektur- und Kunstausstellung in München



1939

Beginn 1939 P. Sch.-Nbg. der Rohbau für die Nietzsche-Gedächnishalle entsteht, der jedoch in vielen Teilen den ganzen Krieg über nicht fertig ausgebaut wird. (003 S. 214)

1939
Gutschow, ehem. Mitarbeiter von Fritz Schumacher, wird von Adolf Hitler zum "Architekt des Elbufers" ernannt und mit der Generalbebauungsplanung für Hamburg betraut

14./15.03.1939 2. Weltkrieg - Einmarsch deutscher Truppen in die CSSR, Bildung des Reichsprotektorats Böhmen und Mähren

10.06.1939 70. Geb. Verleihung der "Goethe Medaille an P. Sch.-Nbg. für Wissenschaft und Kunst" anläßlich des 70. Geburgtstages. (001 S. 14)

23.08.1939 Hitler-Stalin-Pakt, deutsch-sowjetischer Nichtangriffspakt mit geheimem Zusatzabkommen (Aufteilung Mitteleuropas in beiderseitige Interessensphären

25.08.1939 Bündnis zwischen Polen und Großbritannien

01.09.1939
Adolf Hitler beauftragt durch einen formlosen geheimen Führererlaß den Reichsleiter Philipp Bouhler und seinen Leibarzt Brandt mit der Durchführung eines Euthanasieprogramms zur "Vernichtung lebensunwerten Lebens"

01.09.1939
Adolf Hitler Angriff auf Polen

03.09.1939 Großbritannien zusammen mit Frankreich erklären Deutschland den Krieg, nach Einmarsch Deutschland in Polen

08.11.1939 Attentat auf
Adolf Hitler. im Saal des Bürgerbräukellers in München von Georg Elser (006 + 072 S. 130)

1939 P. Sch.-Nbg. Entwurf Kalksandsteinwerk für die Gebrüder Schultheiss (003 BK Gew 1939/1)