DIE QUADRATUR DES KREISES ALS NÄHERUNGSLÖSUNG

 
Quadratur und Ruhrgebiet
 
Die Gesamtkonstruktion im Ruhrgebiet
 
 
9.4.0   Ableitung der Sechseck-Konstruktion aus der Quadratur
9.4.1   Die Sechseck-Konstruktion um Essen
9.4.2   Das Essener Münster als Mittelpunkt
9.4.3   Ableitung der Fünfeck-Konstruktion
9.4.4   Die Fünfeck-Konstruktion in Mülheim
9.4.5   Die Gesamtkonstruktion
     
     
     
     
     
 Home
 
  vorherige Seite zurück  ins Verzeichnis Verzeichnis  Home Home

Copyright Klaus Piontzik

 

9.4.0 Ableitung der Sechseck-Konstruktion aus der Quadratur  Home  ins Verzeichnis  zum Anfang der Seite
     
 Ableitung der Sechseck-Konstruktion aus der Quadratur   Aus der Quadratur des Kreises lässt sich eine sechseckige Sternkonstruktion ableiten.

Dieses Sechsergebilde ist dabei nur ein Teil einer wesentlich grösseren Konstruktion.

(siehe Ruhrkonstruktion)

 

 

9.4.1 Die Sechseck-Konstruktion um Essen  Home  ins Verzeichnis  zum Anfang der Seite
 
 Die Sechseck-Konstruktion - aus der Quadratur ableitet

 

Auf einem Sechsstern liegen folgende Objekte:
Schloß Borbeck
(869/1277)
Haus Vondern
(1162)
neue Isenburg
(1241-88), Schloß Horst (1282)
Haus Stein
(1360), Haus Hove (1397-1400)
Schloß Schellenberg
(14Jh/1452)
Haus Ruhreck

Auf einem Sechseck liegen folgende Objekte:
Clemenskirche
(10. Jh.-1817), Burg Altendorf (1180)
Haus Heisingen
(12/13 Jh)
Knippenburg
(1309/1340/50), Haus Ripshorst (13-14Jh)

Auf dem Umkreis liegen folgende Objekte:
Cyriakus-Kirche
(10-11 Jh)
Petrie-Kirche
(Um 1200)
St.Michael
(1912/15)

Auf den Achsen liegen folgende Objekte:
Alteburg Werden
(800), Essener Münster (852), Marktkirche (1054)

 

Die Knippenburg, Haus Ruhreck und die neue Isenburg liegen auf der Sechseck/stern-Konstruktion und die Position wird gleichzeitig von einer Linie des Grundgitters 1 oder 2 gekreuzt.

Haus Stein liegt in einer ganz besonderen Position: im Eckpunkt des Sterns kreuzen sich Grundgitter 1 und 2.

 

 

9.4.2 Das Essener Münster als Mittelpunkt  Home  ins Verzeichnis  zum Anfang der Seite

 

 Die Sechseck-Konstruktion mit Essener Münster als Mittelpunkt    Das Essener Münster

Das Essener Münster war ursprünglich ein Frauenstift auf dem Gut Astnidhi (Essen). Gegründet 845/852 n.Chr. durch den sächsischen Adligen Altfrid, der etwas später vierter Bischof von Hildesheim wurde.

Dieser Damenstift wurde zur Keimzelle Essens.

Am 8. Juli 870 weiht Bischof Altfrid das Essener Münster ein.

 

 Das Wappen des Essener Doms
Das Wappen des Essener Doms
Rund um dieses Kloster siedelten sich im Laufe der Zeit hauptsächlich Bauern an

Von Essen bzw. Werden aus erfolgte die Urbanisierung und Kultivierung der Region im nordwestlichen Bereich des Ruhrgebietes.

 

 

9.4.3 Ableitung der Fünfeck-Konstruktion  Home  ins Verzeichnis  zum Anfang der Seite
     
 Ableitung der Fünfeck-Konstruktion   Aus der Quadratur des Kreises und der sechseckigen Sternkonstruktion lässt sich ein Fünfeck ableiten.

(siehe auch Ruhrkonstruktion)

 

 

9.4.4 Die Fünfeck-Konstruktion in Mülheim  Home  ins Verzeichnis  zum Anfang der Seite
 
 Die Fünfeck-Konstruktion in Mülheim - abgeleitet aus der Quadratur

 

Schloß Broich (883/1093), Schloß Styrum (1067/1251)
Petrie-Kirche
(Um 1200), Kloster Saarn (1214)
Raffelberg
(1909/1910 Solbad/Rennbahn), Bimarck-Turm (1909)
Waldschlößchen, Haus Hartefels, Haus Raphael, Ruhrwiesen

 

 

9.4.5 Die Gesamtkonstruktion im Ruhrgebiet  Home  ins Verzeichnis  zum Anfang der Seite
 

 Die gesamte  Ruhrgebiet-Konstruktion

 

Anhand der Baudaten für die aufgeführten Objekte lässt sich erkennen, dass die gesamte Ruhrkonstruktion in der Zeit von 800-1400 entstanden ist.

Es folgt eine Ruhepause von 1400 bis etwa 1870.

Und dann noch einmal bauliche Tätigkeiten zwischen 1870 und 1940.

Damit ist das Ruhrgebiet also keine zufällig entstandene Zusammenballung von einzelnen Orten, sondern dem liegt ein, tausend Jahre alter, Konstruktionsplan zugrunde.

Erstaunlich ist, das die Gesamtkonstruktion eine Verbindung zwischen Quadratur des Kreises, dem Sechseck und dem Fünfeck schafft. Und in der Mathematik bisher nicht bekannt war. Daher ist die Veröffentlichung der Ruhrkonstruktion eine historische als auch eine mathematische Premiere.

Allerdings sollte diese Konstruktion auch zeigen, das neben dem offiziellen Wissen noch ein esoterisches Wissen vorhanden war. Und das dieses Wissen gehütet wurde.
Aus diesem Grunde ist eben nichts bzw. nur fragmentarisches in den Archiven enthalten.

Die erste Organisation die systematisch Landschaftsstrukturen anlegte, also geomantisch arbeitete, war die katholische Kirche. Dies lässt sich einwandfrei aus den Baudaten der untersuchten Objekte innerhalb der Gesamtkonstruktion schliessen.
Im Laufe der darauffolgenden Zeit fingen dann etliche Adelsfamilien ebenfalls an, auf der Gesamtkonstruktion bzw. den daraus abgeleiteten Gittern, ihre Häuser, Burgen und Schlösser zu bauen.
Es scheint dabei Übereinkünfte gegeben zu haben, wer was wohin bauen durfte. Es ging ja nicht nur um geographische Ortszuweisungen, vielmehr war die gesamte Konstruktion so etwas wie eine Landkarte der Macht. (Einen Hinweis darauf kann man in der Geschichte und der Geographie der neuen Isenbug finden)

Etwa zur Zeit der Hexenverfolgungen hört die geomantische Bautätigkeit fast ganz auf. Ausser einzelnen Objekten kommen, mengenmässig gesehen, keine Neubauten hinzu. Es werden fast nur Renovierungen und Umbauten der bereits vorhandenen Gebäude vorgenommen.

Erst 400 Jahre später, im deutschen Kaiserreich und im dritten Reich, ist dann noch einmal ein Versuch unternommen worden, die geomantische Landschaftsstruktur zu benutzen bzw. zu beleben.

Die Konsequenz ist, das Geomantie in Deutschland keine nationalsozialistische Konzeption, sondern ein viel viel älterer Plan ist. Die Nazis haben lediglich versucht auch dieses Stück Geschichte für ihre Zwecke zu nutzen bzw. zu missbrauchen.

Wenn gestaltende Kräfte, mit welchem Hintergrund und mit welcher Absicht auch immer, auf eine Landschaft einwirken und sie strukturieren, so ensteht ein Gebilde aus Objekten und deren Beziehungen untereinander.
Also ein komplexes System von physikalischen Manifestationen und Relationen, ein geomantisches System eben. Dieses lässt sich mit Hilfe der Mathematik, der Geodäsie und der architektonischen bzw. historischen Daten nachweisen, und nicht durch Papiere die in irgendwelchen Archiven lagern..
Und genau das wird von der historischen Forschung noch viel zu wenig berücksichtigt.

 

 zum Anfang der Seite

 Home

  vorherige Seite zurück  ins Verzeichnis Verzeichnis  Home Home