Erdmagnetfeld Das Magnetfeld der Erde, Gitterstrukturen des Erdmagnetfeldes

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13 - Der Schalenaufbau der Erde

13.1 - Auswertung der Distanzen innerhalb der Erde für n<11

Aus der Tabelle der Distanzen der Extremal-Schichten (Tabelle in Kapitel 12.2) für n < 11 werden alle Werte herausgesucht, die innerhalb der Erde liegen.

In der folgenden Tabelle sind diese Werte in der linken Spalte Abstand zu finden, nach Grösse absteigend sortiert. In der Spalte Differenz sind die Abstände zwischen zwei Schichten (also deren Differenz) eingetragen.
Auf einer Strecke von 6355,76 Km existieren insgesamt 62 Werte. Dies ergibt einen Schnitt von 102,5 Km pro Wert.

Betrachtet werden nun alle Distanzen die eine geringere Differenz als den Schnittwert aufweisen. Wie zu sehen ist, kann man diese Distanzen zu Bereichen zusammenfassen. Die Distanzen die in einem Bereich liegen, sind in der Tabelle farblich gleich markiert.

Aus den Distanzen eines Bereiches lässt sich der Mittelwert bestimmen. Dieser Mittelwert ist in der Spalte MittelpunktAbstand zu finden.

Inder Spalte Tiefe ist dann noch die zugehörige Entfernung von der Erdoberfläche eingetragen.
Es gilt: Tiefe = 6371Km – Mittelwertabstand
6371 Km ist der mittlere Erdradius, wie er in der Astronomie und Geophysik benutzt wird.

 

Abstand

Differenz

Mittelpunkt Abstand

Tiefe

oberer Mantel

  6371 0

km

km

km

km

       

6355,76

     
 

69,13

   

6286,62

     
 

84,66

6258,40

113

6201,96

     
 

12,72

   

6189,24

     
 

145,53

   

6043,71

     
 

9,24

6039,09

332

6034,47

     
 

104,39

   

5930,07

     
  206,4    
       

Abstand

Differenz

Mittelpunkt Abstand

Tiefe

Übergangs zone

  5971 400

km

km

km

km

       

5723,67

     
 

148,31

   

5575,36

     
 

12,72

5569,00

802

5562,64

     
 

134,17

   

5428,47

     
 

44,59

5406,17

965

5383,88

     
 

137,12

   
       

Abstand

Differenz

Mittelpunkt Abstand

Tiefe

unterer Mantel

  5371 1000

km

km

km

km

       

5246,76

     
 

123,12

   

5123,65

     
 

108,90

   

5014,75

     
 

56,19

4986,65

1384

4958,56

     
       

4848,00

     
 

65,57

   

4782,43

     
 

8,50

4771,32

1600

4773,93

     
 

93,03

   

4680,90

     
 

297,58

   

4383,32

     
 

34,43

4366,10

2005

4348,88

     
 

214,35

   

4134,54

     
 

62,40

4103,34

2268

4072,14

     
 

205,21

   

3866,94

     
 

26,83

   

3840,11

     
 

95,30

   

3744,81

 

3775,92

2595

 

19,05

   

3725,76

     
 

23,77

   

3702,00

     
 

115,16

   

3586,84

     
 

23,02

   

3563,82

 

3554,95

2816

 

49,63

   

3514,19

     
 

140,97

   
       

Abstand

Differenz

Mittelpunkt Abstand

Tiefe

Äusserer Kern

  3471 2900

km

km

km

km

       

3373,22

     
 

107,78

   

3265,43

     
 

59,45

3235,71

3135

3205,98

     
 

151,97

   

3054,02

     
 

95,52

   

2958,50

     
 

42,63

   

2915,87

     
  283,23    

2632,64

     
 

47,55

2608,86

3762

2585,09

     
 

111,52

   

2473,57

     
 

140,78

   

2332,79

     
 

33,98

2315,80

4055

2298,81

     
 

162,79

   

2136,02

     
 

6,04

2133,00

4238

2129,98

     
 

249,72

   

1880,26

     
 

111,12

   

1769,14

     
 

66,12

   

1703,02

     
 

39,92

   

1663,10

     
 

64,78

1611,43

4760

1598,32

     
 

97,93

   

1500,39

     
 

65,76

   

1434,63

     
 

275,72

   
       

Abstand

Differenz

Mittelpunkt Abstand

Tiefe

Innerer Kern

  1291 5080

km

km

km

km

       

1158,91

     
 

74,99

   

1083,92

 

1100,31

5271

 

25,82

   

1058,10

     
  554,39    

503,71

     
 

76,15

   

427,56

     
 

84,80

   

342,76

     
 

60,19

   

282,57

 

329,21

6042

 

16,34

   

266,24

     
 

8,80

   

257,44

     
 

33,23

   

224,21

     

 

Aus der Tabelle ergibt sich:
Alle gefundenen Mittelwerte bilden das maximal mögliche Schichtungsspektrum für n<11.

Trägt man die gefundenen Mittelwerte in eine Zeichnung mit dem Schalenaufbau der Erde ein, so ergibt sich folgendes Bild 13.1:
 
 
Abbildung 13.1 - Schalenaufbau der Erde und magnetische Schichtungen für n<11
 
Betrachtet man nur die Distanzwerte für den Schalenaufbau und vergleicht diese mit den nächsten magnetischen Distanzwerten, so entsteht die folgende Tabelle:
 
         
    MittelpunktAbstand Differenz-Genauigkeit  
         
    6371   Oberer Mantel
    6355,76 15,24 Km - 0,24%  
         
    6039,09 68,01 Km - 1,07%  
    5971   Übergangszone
         
    5406,17 35,17 Km - 0,55%  
    5371   Unterer Mantel
         
    3554,95 83,95 Km - 1,32%  
    3471   Aüsserer Kern
         
    1291   Innerer Kern
    1100,31 190,69 Km - 3%  

 

 

13.2 - Auswertung der Distanzen innerhalb der Erde für n<17

Im Buch kann eine noch grössere Genauigkeit erreicht werden, indem die Anzahl der Schwingungen, also n, erhöht wird. Es erfolgt dort die Auswertung für n<17 mit Abbildung der genaueren Situation.

 

 

13.3 - Bilanz

Aus den bisherigen Überlegungen lässt sich folgendes Fazit ableiten:
 
Dem Schalenaufbau der Erde liegt ein Schwingungsgefüge zugrunde

Dieses Schwingungsgefüge steht in Relation zum magnetischen Schwingungsspektrum

d.h. die Schalenabstände, bezogen auf den Mittelpunkt der Erde, sind als Teilmenge direkt ableitbar aus den magnetischen Distanzen

 

Da der Schalenaufbau mit hinreichender Genauigkeit aus einem Schwingungsspektrum ableitbar ist, kann die rein geologische Begründung der Schalen, durch Dichteunterschiede der betreffenden Materie und der Einwirkung von Gravitation und Rotation, nicht vollständig sein - zumal keines der betreffenden geologischen Modelle in der Lage ist, die Schalendistanzen zu berechnen.
Da der Schalenaufbau der Erde in Relation zum magnetischen Schwingungsspektrum steht, ist eine Konsequenz, im Zusammenhang mit den magnetischen Winkelbetrachtungen aus Kapitel 4, dass alle geologischen Erdmodelle die auf einer reinen Tetraeder-, Oktaeder-, Dodekaeder- oder Ikosaeder-Struktur basieren, nur Teilansichten des gesamten Schwingungsgefüges darstellen, also nicht vollständig sein können. Auch auf der geologischen Ebene gilt, das alle platonischen Körper als Schwingungsfiguren möglich sind. Und damit ist die konträre Diskussion zwischen den einzelnen Polyeder-Modellen auch ganz einfach überflüssig geworden.
 
Wenn man berücksichtigt, dass die Materie der Erde auch über (para/dia/ferro) magnetische Eigenschaften verfügt, lässt sich das Phänomen des Schalenaufbaus erklären. Zu Beginn der Erderstehung, bei der Ausbildung der geologischen Schalen, diente das magnetische Schwingungssystem einfach als Kristallisationsgrundlage. Wobei die magnetischen Schichten bevorzugt die Grenzen zwischen zwei Materiephasen bzw. -dichten bilden. Das bedeutet auch dass das Magnetfeld existiert seitdem es den Erdkern gibt.
Festzustellen ist, dass mehr magnetische Schwingungsschichten als Schalen vorhanden sind. Entweder war/ist hier die umgebende Materie nicht in Resonanz mit den magnetischen Schichten oder es müsste im Schalenaufbau der Erde noch weitere (Unter)Schalen geben. Dies betrifft besonders den unteren Mantel und den äußeren wie inneren Kern.
Da bestimmte Schichten des Erdinneren mit Frequenzen, also elektromagnetischen Aktivitäten verbunden sind, ist eine Konsequenz, das Ereignisse bzw. Prozesse in bestimmten Tiefen (also Vulkanismus, Erdbeben, Plattentektonik) mit Frequenzen bzw. elektromagnetischen Signalen behaftet sind.
So müsste sich in bestimmten Frequenzbereichen eine Veränderung der (magnetischen) Intensität als Spiegel des tektonischen Geschehens registrieren lassen. Damit besteht die Möglichkeit der magnetischen Erfassung von Erdbeben, Vulkanismus und Plattentektonik.
Erklärbar wäre dadurch auch das Verhalten vieler Tiere vor einem Erdbeben. Wie in Kapitel 18 dargelegt, verfügen eine ganze Reihe von Tieren über einen Magnetsinn. Da die tektonischen Spannungen magnetische Entsprechungen produzieren, könnten Tiere dies wahrnehmen und darauf reagieren.
 
Im Buch werden noch weitere Möglichkeiten der Anwendung angegeben, die es erlauben Bodenschätze oder untergetauchte U-Boote zu erkennen. Sowie Applikationen für die Geophysik wie das Potential Erdbeben künstlich zu erzeugen.

 

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