GIZEH - GEODÄTISCHE
ERKENNTNISSE
7 - DIE QUADRATUR UND GIZEH
7.1 - Die Cheops Pyramide und die Quadratur
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Es wird des öfteren
behauptet, die Cheops-Pyramide sei ein architektonischer
Ausdruck für die Quadratur des Kreises. Das wird aus dem Neigungswinkel der Seiten geschlossen, die in der Nähe des Quadraturwinkels für die Quadraturkonstruktion 1 liegen. |
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| Abbildung 7.1 - Die Cheops-Pyramide |
7.2 - Die Quadraturbedingung
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U = UKreis = UQuadrat U = 2pir = 4a Der Radius der Kreises ist gleich der Höhe der Pyramide: U = 2pih = 4a |
| Abbildung 7.2 - Die Quadraturbedingung |
7.3 - Der Neigungswinkel der Pyramide

| Der Umstand läßt sich vereinfachen, wenn für p eine Näherung benutzt wird. Die einfachste Annäherung an p ist die Anwendung eines Teiles der archimedischen Ungleichung: |
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7.4 - Der Vergleich der Winkel
| In seinem 1997 veröffentlichtem Buch "Das erste Weltwunder" gibt Mark Lehner auf Seite 17 einen Wert von 51° 50' 40'' für den Neigungswinkel der Cheops-Pyramide an. |
| exakterWert: | 51° 51' 14,31'' |
| Näherungswert: | 51° 50' 33,98'' |
| Die Differenz des tatsächlichen Wertes
(Lehner) mit der exakten Quadratur beträgt etwa eine
Bogenminute, während die Differenz zur Näherungslösung
nur 6 Bogensekunden ausmacht. Die Konsequenz ist, das die Cheopspyramide mit der 14:11 Proportion gebaut worden ist, und nicht mit dem exakten Quadraturwert p/4. Und das sagt noch gar nichts darüber aus, ob die Ägypter nur die 14:11-Proportion gesehen haben, oder ob sie von dem tatsächlichen Wert Kenntnis hatten. |
| Mark
Lehner gibt in seinem Buch die Steigungswinkel weiterer
Pyramiden an. Dort lassen sich noch zwei Pyramiden
finden, die die 14:11-Proportion benutzen: Snofru (Meidum) und Niuserre (Abusir) mit 51° 50' 35'' Die Differenz des tatsächlichen Wertes zur Näherungslösung beträgt nur 1 Bogensekunde |
7.5 - Cheops Pyramide und Quadraturdreieck 1
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Nimmt man
ein rechtwinkliges Dreieck, (in der Abbildung die
Dreiecke MBC bzw. MAC) mit dem Höhen/Seiten - Verhältnis 14:11, so läßt sich daraus erst das
Quadraturdreieck und anschließend die komplette Quadraturkonstruktion 1 ableiten. Schneidet man die Cheopspyramide in Nord-Süd oder Ost-West-Richtung durch, so erhält man als Schnittfigur das Dreieck ABC. Des öfteren werden Quadraturdreiecke daher auch als Cheopspyramiden bezeichnet. |
| Abbildung 7.3 - Das Quadraturdreieck 1 |
7.6 - Der Gizeh-Komplex und die Quadratur
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Schneidet
man die Cheopspyramide in Nord-Süd oder Ost-West-Richtung
durch, so erhält man als Schnittfigur ein
Quadraturdreieck. Damit erhebt sich die Frage, ob die Quadratur des Kreises auch im gesamten Gizeh-Komplex vorhanden ist. |
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| Abbildung 7.4 - Der Gizeh-Komplex |
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Die
Quadratur des Kreises als Näherung liefert zwei Winkel (Quadratur
1+2). Trägt man diese Winkel an die Cheops-Pyramide an,
so ergibt sich das nebenstehende Bild. Deutlich ist zu erkennen, das
der Sphinx genau zwischen den beiden Schenkeln der Winkel
liegt. |
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| Abbildung 7.5 - Die Quadraturwinkel in Gizeh |
| Bemerkung:
Die Karten des Gizeh-Komplexes, die man erhalten kann,
lassen sich in zwei Kategorien einteilen. In
topographisch orientierte und in magnetisch orientierte
Karten. Die Differenz beider Karten zueinander besteht in
einer Drehung von etwa 1 Grad. Je nach Karte (topographisch/magnetisch) kann der Mittelpunkt der Mykerinos-Pyramide einmal knapp unterhalb und einmal knapp oberhalb des 14:11-Schenkels liegen !!! |
7.7 - Die Quadraturkonstruktion 2 und die Chefren-Pyramide
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Durch die eingezeichneten Breiten- und Längengrade der Pyramiden und durch die Schenkel der Winkel kann man für die Chefren-Pyramide sofort die Quadraturkonstruktion 2 erzeugen. | ||
| Abbildung 7.6 - Die Quadraturkonstruktion 2 in Gizeh |
7.8 - Die Quadraturkonstruktion 1 und der Sphinx
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Das Quadraturdreieck 2 (magenta) hat die
Proprtion 11:7. Die Strecke Cheops-Chefren-Pyramide kann
man daher in 11 Einheiten zerlegen. Daraus lässt sich die Quadratur 1 gewinnen, indem diese Strecke auf 14 Einheiten verlängert wird. Durch Einzeichnen der Grundseite (waagerechte rote Linie) erhält man dann sofort das Quadraturdreieck 1. Deutlich ist zu erkennen, das der Sphinx genau in der rechten Ecke des roten Dreiecks liegt. |
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| Abbildung 7.7 - Die Quadraturkonstruktion 1 in Gizeh |
7.9 - Die gesamte Quadratur im Gizeh-Komplex
| Trägt man die gesamte Quadratur, mit den entsprechenden In- und Umkeisen bzw.In-und Umquadraten (Erweiterungen 1) in den Gizeh-Komplex ein, so ergibt sich das folgende Bild. | |||
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Aus der
Abbildung und dem bisher Abgeleiteten lässt sich
eigentlich nur eine Konsequenz ziehen: Die Quadratur des Kreises, also die geometrische Konstruktion der Näherung, war den Ägyptern durchaus bekannt. |
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| Abbildung 7.8 - Die gesamte Quadraturkonstruktion in Gizeh | |||