GIZEH - GEODÄTISCHE ERKENNTNISSE

11 -
BILANZ und KONSEQUENZEN


11.1 - Die geographische Breite von Gizeh

Der Schnittpunkt SG der Schmiegekreisgeraden mit der Ellipsen-Diagonale wird auf den Ellipsenumfang übertragen und man erhält die Basislinie für Gizeh, mit der geographischen Breite:
Der Streifen von etwa 41 Meter Breite, der durch die Werte aus allen geodätischen Systemen erzeugt wird, bildet quasi die Basis des Gizeh-Komplexes, mit Phi = +29 58' 19-20,5" N
 

 

11.2 - Die geographische Länge von Gizeh

Gizeh liegt, orientiert an einem dreiachsigen Ellipsoid, auf 45 Grad östlicher Länge
 

 
Tabelle der möglichen Nullpunkte in Länge  
   
geodätisch Lo = -14 45`
Gizeh Lo = -13 51`
Heliopolis Lo = -13 41`
magnetisch Lo = -13 30`

 

11.3 - Die geographische Lage von Gizeh

Damit ergibt sich die gesamte ellipsoidale geographische Lage von Gizeh zu:

Phi = +29 58' 19-20,5" N
Lambda
= 45 E

  Gizeh liegt auf 45 Grad Ost, ellipsoidal gesehen.

45 Grad entsprechen pi/4
pi/4 als Näherung ergibt 11/14

Dann lässt sich die globale Position auf folgende Weise in den Baukomplex übertragen:

1) die begrenzenden Geraden mit der 14/11 und 11/7 Steigung die den Gizeh-Komplex einhüllen

2) der Steigungswinkel der grossen Pyramide mit 14/11

     
  Ein Steigungsverhältnis von 14/11 steht für eine Näherung der Quadratur des Kreises. Die gesamte Quadraturkonstruktion ist in Gizeh nachweisbar. Die Lage der Sphinx dokumentiert dies eindeutig und zeigt das den Ägyptern die gesamte Konstruktion vertraut war.
Der Schenkel des 14/11 Winkels verläuft zwischen den Vorderpfoten der Sphinx. Thutmosis IV setzte hier eine Granitstele hin, was ein Hinweis dafür sein könnte, das die Quadraturkonstruktion bzw. die zugehörigen Steigungsverhältnisse da noch bekannt waren
Gut zu sehen ist auch wie die gesamte Konstruktion auf der Basislinie aufliegt.

 

11.4 - Pyramidenumfang und Erdgestalt

An der Spitze der gesamten Konstruktion steht die grosse Pyramide. Der Basisumfang der großen Pyramide bezieht sich auf den kleinen Schmiegekreis.
G3
 
Durch Rückrechnung kann man zeigen, das für 297,75 < n < 298,5 eine gute Übereinstimmung zwischen Basisumfang der großen Pyramide und den Achsen der Erde, bzw. den modernen geodätischen Systemen besteht.
 
n 2b 2a UB
297,75 12.713.588,16 12.756.430,92 921,4530720
298 12.713.552,22 12.756.358,79 921,4530722
298,24 12.713.517,77 12.756.289,66 921,4530720
298,25 12.713.516,34 12.756.286,79 921,4530723
298,255 12.713.515,62 12.756.285,35 921,4530720
298,5 12.713.480,52 12.756.214,90 921,4530723
 
Die aus dem Umfang der Pyramide abgeleiteten Erdmaße lassen sich ohne weiteres in die Reihe der modernen geodätischen Systeme einfügen.
 
Setzt man die Werte aus den modernen geodätischen Systemen für r1 in die Gleichung G3 ein so lassen sich dadurch folgende Grenzen ermitteln:
 
921,4529 m < UB-GeoSys < 921,4557 m
 
Zum Vergleich noch mal die Werte aus dem Fehleransatz:
 
UB : 921,453072 m 0,006 m 921,447 m < UB < 921,459 m
 
Der Basisumfang läßt sich mit einer Abweichung von höchstens 3 mm aus den Daten der modernen geodätischen Systeme ableiten.

 

11.5 - Die magnetischen Richtungen in Gizeh

  Die mittlere Ausrichtung der drei Pyramiden (grün) ist die Richtung zur magnetischen Anomalie. Die Richtungen zum Nordmaximum und zum Minimum sind blau eingezeichnet. Die Richtung zum Südmaximum ist in magenta eingetragen.

Mit Hinblick der Ausrichtung auf die Anomalie, die ja die mittelere Ausrichtung des gesamten Komplexes darstellt und das Aussehen der Anlage wesentlich prägt, ist eine technische bzw. medizinische Funktion der Anlage zu überdenken.
     

 

11.6 - Konsequenzen bzgl. der Funktion

Durch die hier veröffentlichte Beweisführung ergibt sich die Konsequenz, die Funktion der Anlage noch einmal zu überdenken.

Alle bisher getätigten Deutungen bezüglich der Funktion des Gizeh-Komplexes lassen sich auf vier Annahmen zurückführen

 
1 der Komplex war eine Grabanlage
2 der Komplex war eine astronomische Einrichtung
3 der Komplex war ein religiöses (medizinisches) Zentrum
4 der Komplex war eine Einrichtung für technologische Zwecke
 
Es ist unbestritten, daß der Gizeh-Komplex von den Ägyptern, zumindest zeitweise, als Grabanlage benutzt worden ist. Wie, anhand des vorliegenden Materials, zu sehen ist, kann dies aber nicht die einzige Nutzung gewesen sein. Die geophysikalischen Bezüge sind derart relevant, das eine alleinige Nutzung als Grabmal relativ unwahrscheinlich erscheint. Eine Funktion als globale Landmarke ist hier wesentlich einsichtiger.

Und mit hoher Wahrscheinlichkeit war dies bestimmt nicht die ursprüngliche Funktion - gerade mit Hinblick auf die magnetischen Ausrichtungen. Es ergibt sich so eigentlich nur eine Konsequenz:

 
Es existierte ein esoterisches Wissen, das nur wenigen Eingeweihten zugänglich war. Dieses Wissen war dann natürlich wesentlich umfassender als das offizielle Wissen.
 
Die Frage woher das Wissen um die Erde stammt, bleibt damit aber immer noch unbeantwortet.

 

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